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Selbstfindung: In 6 Schritten Klarheit darüber was du wirklich willst

Möglicherweise befindest du dich gerade in einem Tiefpunkt deines Lebens. Nun fühlst du dich orientierungslos und weisst nicht mehr weiter. Vielleicht passiert aber auch einfach seit langem nichts Aufregendes, deshalb geht deine Leidenschaft und deine natürliche Lebensfreude verloren… so oder so kreisen in deinen Gedanken wohl um diese Fragen herum:

  1. Was will ich wirklich?
  2. Wer bin ich eigentlich?
  3. Was ist der Sinn des Lebens?

Die Suche nach der Antwort kostet dich unheimlich viel Energie. Denn egal wie lange du schon suchst… im Grunde hast du noch nie eine befriedigende Antwort auf diese Fragen gefunden. Stimmt’s?

In diesem Blogartikel gebe ich dir eine Antwort auf deine Fragen, so dass deine Suche ein Ende haben wird und du stattdessen dein Leben geniessen kannst, mit all seinen Höhen und Tiefen.

  • Wenn du direkt zu den Tipps springen willst, um dich selbst zu finden, dann klicke hier: Schritt 6

Und somit kommen wir bereits zum ersten Punkt…

1. Den Kreislauf des Lebens verstehen

Jedes einzelne Leben besteht aus Höhen und Tiefen, was ganz natürlich ist…

Kreislauf des Lebens

Szene aus der König der Löwen "Der Kreislauf des Lebens"

Aber aus unserer Gesellschaft haben wir den Glaubenssatz verinnerlicht, dass es negativ ist:

  • Ein Tief im Leben zu haben
  • Orientierungslos zu sein
  • Sich einsam und alleine zu fühlen
  • Nicht zu wissen, wer man ist

Ja, es tut weh in einem Tief zu sein, weil man möglicherweise schmerzhafte Erfahrungen macht, die einem Energie absaugen. Noch dazu kommt, dass man sich verloren fühlt und kein Licht am Ende des Tunnels sieht.

Selbstfindung im Tunnel

Aber was wäre, wenn du versuchst ein Tief in deinem Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen?

Als einen klitzekleinen schwarzen Mosaikstein aus einem grossen Gemälde. Und wenn du heraus zoomst, dann erkennst du plötzlich einen Sinn hinter deinem Tief…

Oder du merkst, dass du womöglich später einen Sinn aus deiner aktuellen Situation ziehen kannst.

Merke Dir

So oder so wirst du daraus lernen, daran wachsen, weiser und erfahrener werden.

Und jetzt stelle dir mal vor, wie langweilig doch das Leben wäre, wenn es nur aus Höhen bestehen würde. Dann würdest du diese Höhen nicht einmal schätzen können, weil du keinen Kontrast zu ihnen hast. Es wäre normal, nichts Besonderes und du wüsstest nicht, was Dankbarkeit ist.

Wer sich in einem Tief befindet, kann sich oft nicht vorstellen, dass er jemals wieder ein Hoch erleben wird. 

Merke Dir

Aber es ist ein Gesetz des Lebens, dass IMMER ein Hoch auf ein Tief folgt und umgekehrt.

Gefühle annehmen

Deshalb ist das beste was du machen kannst, einfach anzunehmen was du in deinem Tief lernst und spürst. Nimm die negativen und erdrückenden Gefühle an und lasse ihnen Raum. Erst dann kannst du sie auch wahrhaftig wieder loslassen.

Gleichermassen ermöglicht dir dieses Bewusstsein die Höhen deines Lebens zu geniessen und mit dem Blick der Dankbarkeit zu sehen.

Höhen und Tiefen brauchen mit anderen Worten gar keine Wertung. Sie sind einfach. Sie sind Natur pur. Manchmal muss etwas sterben, damit etwas Neues entstehen kann.

Es ist überhaupt nichts Schlimmes daran, und das beweist uns die Natur jedes Jahr aufs Neue mit ihren 4 Jahreszeiten...

Kreislauf des Lebens

Jede einzelne Jahreszeit hat ihre ganz besondere Qualität und Schönheit. Im Frühling erwacht langsam wieder das Leben. Im Sommer blüht alles. Im Herbst darf man seine Früchte ernten und langsam zur Ruhe kommen. Im Winter darf man sich der Dunkelheit widmen und Altes loslassen, um Neuem Raum zugeben.

Sogar jede Frau macht jeden Monat ihre eigenen 4 Jahreszeiten durch. Die Blutung stellt, metaphorisch gesehen, ihren persönlicher Winter dar, ihr Tief, was wie gesagt nicht negativ sein muss sondern, im Gegenteil so schön ist, dass es ihr die Möglichkeit gibt, sich ihren tiefsten Themen zu widmen.

der weibliche Zyklus

«Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anderes wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.»

Diese Perspektive würde dir sogar die Möglichkeit geben, ein Tief so respektvoll und vertrauensvoll in einem neuen Licht zu sehen, dass du es sogar dankbar als etwas Positives annehmen kannst. Doch dies braucht Übung, Vertrauen und viel Liebe.

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Warum es vielen Menschen so schwer fällt, in einem Tief auch etwas Positives zu erkennen?

Weil sie von Angst geleitet sind, anstatt von Vertrauen. Und mit diesen Worten gehen wir direkt über zum nächsten Punkt.

2. Von der Angst in die Liebe finden

Aus der Wissenschaft wie auch aus der Spiritualität kennen wir das Wort «Schwingung».

Letztere lehrt uns, dass jedes Wort eine eigene Qualität und somit eine eigene Schwingung hat. Was hoch schwingt ist voller Leichtigkeit, Liebe und Vertrauen.

Angst hat die tiefste Schwingung.

Liebe dagegen die höchste.

Vertrauen ist fast gleichzusetzen mit Liebe. Vielleicht… bedeutet es im Grunde, tiefer gesehen, sogar dasselbe.

Vorhin sagte ich, dass viele Menschen von Angst, statt von Vertrauen geleitet sind. Doch warum nur… woher kommt das und wie kommen diese Menschen von der Angst in’s Vertrauen?

Auch hier beginnt unsere Reise wieder in unserer Kindheit. Wir haben Glaubensmuster, Glaubenssätze und tiefe negative innere Überzeugung aus ihr mitgenommen und tragen diese leider sehr häufig noch bis heute mit uns mit, meistens ohne, dass es uns bewusst ist.

Stopp die Träumerei

Beispiele für solche Überzeugungen sind:

  • Ich bin nicht gut genug
  • Ich werde geliebt, wenn…
  • Ich muss leisten, um akzeptiert zu werden
  • Ich muss normal sein und darf nicht auffallen
  • Ich bin nicht okay so wie ich bin
  • Ich muss immer glücklich und gut drauf sein


Und so weiter…

Ich bin mir sicher, du könntest diese Liste noch lange mit deinen eigenen Glaubensmustern weiterführen.

Die Angst in uns ist also da, weil wir gelernt haben in Bedingungen zu denken. Erst wenn wir etwas Bestimmtes gemacht haben, können oder sind, dann werden wir jemand sein, Erfolg haben und geliebt werden.

Wenn Dann

Wie selbstbewusst bist du?

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So gesehen ist es kein Wunder, dass es unheimlich schlimm ist, sich in einem Tief zu befinden. Und wenn man gerade in einem Hoch ist, hat man Angst vor dem nächsten Tief.

Diese Angst macht das Leben schwer, traurig, anstrengend, ungeniessbar…

Der erste Schritt um von der Angst ins Vertrauen zu gelangen ist somit ganz klar, bei diesen Überzeugungen anzusetzen, bzw. bei den täglichen Gedanken, die in einer Endlosschlaufe diese Glaubenssätze wiedergeben.

  1. Werde dir bewusst über deine negativen Gedanken
  2. Transformiere deine negative in positive Gedanken
  3. Denke bewusst positiv

Das ist der schnellste Weg, um dich von deiner Angst zu verabschieden. Wie genau das geht findest du hier:
Blogartikel: Negative Gedanken loswerden

Der zweite Schritt ist dann, dass du dich selbst immer wieder daran erinnerst, dass du Vertrauen haben kannst. Am besten verwendest du dafür passend Affirmationen, die du dir täglich mehrmals sagst, wie z.B

  • Ich vertraue mir und ich vertraue dem Leben
  • Ich liebe mich und ich liebe das Leben
  • Alles was ich brauche, steckt bereits in mir
  • Ich bin ein Geschenk für die Welt
Affirmationen

Wenn du deine Angst loslassen und stattdessen einfach darauf vertrauen kannst, dass alles was im Leben passiert, für dich passiert und niemals gegen dich, dann hast du die beste Voraussetzung in dir freigeschaufelt (und die hat jeder Mensch), um herauszufinden, was du wirklich willst…

3. Die Stimme deines Herzens wahrnehmen

Ich bin sicher, du kennst diese innere Stimme und diese Momente in denen in dir ein Feuer entfacht, deine Augen leuchten und du spürst:

Inneres Feuer

«Das könnte genau das sein, wofür ich hier bin.»

Aber dann wird diese Stimme aus deinem Herzen erstickt und du ignorierst sie aus Angst und...

... du kündigst deinen Job nicht in dem du nicht glücklich bist, was du eigentlich weißt, weil du es spürst. Doch du bleibst, weil du Angst hast, dass du nicht gut genug bist, für deinen Traumberuf.

... oder du beendest aus Angst eine langjährige Beziehung nicht, die dich nicht (mehr) glücklich macht und in der du spürst, dass du nicht wachsen kannst, vielleicht sogar klein gehalten wirst. Doch du denkst, du findest nie wieder jemanden oder niemanden mit dem du wachsen und glücklich sein kannst auf Augenhöhe. Du hast Angst davor einsam zu sein und am Ende alleine dazustehen.

Es gibt unzählige weitere Beispiele in denen du einen Impuls spürst etwas zu tun oder zu sagen, aber du unterdrückst ihn aus Angst.


Innerer Kritiker


verschlossenes Herz

Dann denkst du, du kannst dich vor der Wahrheit ablenken, indem du dich mit Freunden triffst, an der Oberfläche bleibst und diese Stimme, die in deinem Herzen immer lauter wird, verschliesst du umso tiefer in dich hinein.

Das tust du deshalb, weil du Angst hast, dass du nicht mit den Konsequenzen umgehen kannst, wenn du das tust, was dir diese Stimme sagen will und weil du denkst, dass der Schmerz zu gross sein wird, wenn du etwas Bestehendes loslässt um etwas Neuem die Möglichkeit gibst zu gedeihen und zu entstehen.

Du kennst vielleicht diesen Spruch, vielleicht ist das ja genau der Punkt, an dem du gerade stehst:

«Was ist, wenn ich falle?

Aber was ist, wenn du fliegst?»

der erste Schritt

Was wäre, wenn du deinen Mut zusammennehmen würdest und darauf vertraust, dass dir Flügel wachsen, wenn du den ersten Schritt wagst, wenn du springst?

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Natürlich wirst du Hindernissen auf deinem Weg begegnen, aber wie langweilig wäre es denn, ohne Steine im Weg? Denn ohne diese Steine könntest du nicht wachsen. Doch ist es im Grunde nicht eigentlich genau das, was du willst? Möchtest du in Wahrheit nicht wachsen?

Steine sind Chancen

Nur so kannst du zu dem Menschen heranwachsen, der du bist. Beziehungsweise ist es weniger ein wachsen, es ist vielmehr ein «zu dir selbst zurückfinden», denn du hast alles was du brauchst, bereits in dir...

... das ist ein ganz wichtiger Satz!

«Alles was du brauchst, steckt bereits in dir.»

Blick nach Innen

Du kennst doch sicherlich diese Momente, in denen du eine Idee hast, was du mit deinem Leben anfangen möchtest und du spürst, wie das Feuer der Leidenschaft in dir entfacht und brodelt. Voller Freude erzählst du vielleicht einer Freundin davon, doch prompt ist das Feuer erloschen, weil sie dir sagte: «Du... ich weiss nicht. Ich glaube das passt gar nicht zu dir, und überleg mal was passiert, wenn das schief gehen würde!.»

Flammenlöscher

Und schon ist dein Feuer und deine Leidenschaft wieder erloschen, ertränkt von der Angst. So schwimmst du weiter auf dem Fluss der Gesellschaft, wie ein Zombie und irgendwie merkst du, dass du immer unglücklicher wirst, doch du gestehst es dir nicht zu.

Doch irgendwann befindest du dich an einem Punkt, wo du merkst... Moment mal... ich lebe ja gar nicht mein Leben, sondern das eines anderen.

Ich lebe das Leben, von dem ich denke, dass die anderen von mir erwarten zu sein, aber ich bin es nicht. Ich spiele eine Rolle. Und das hat sehr viel mit Authentizität zu tun, damit wer du wirklich bist.

Und du fragst dich jetzt vielleicht... «Ja gut, ich gebe es zu, ich habe Angst. Aber was kann ich denn jetzt machen um wieder vertrauen und lieben zu lernen?»

Es gibt Tausende Möglichkeiten, was wir mit unserem Leben anfangen könnten. Und deshalb brauchen wir dringend Klarheit, sonst sind wir verloren in der Qual der Wahl. Durch Klarheit, was du in deinem Leben willst und was nicht, kannst du mit deiner Angst schon viel besser klarkommen.

Klarheit

Ich würde dir empfehlen, in kleinen Schritten zu gehen und dass du beginnst in dich hineinzuhorchen und zu erspüren was du im Alltag für Impulse hast, auch wenn es nur ganz kleine sind. Spüre was du für Bedürfnisse hast und beginne im Kleinen. So lernst du Klarheit darüber was du brauchst und willst von Anfang an.

  • Muss ich auf die Toilette? Ja? Also gehe ich auf die Toilette.
  • Habe ich Durst? Ja? Also trinke ich Wasser.
  • Ich möchte hinaus an die frische Luft, also gönne ich mir diese Freiheit.

Nebenbei förderst du damit die Beziehung zu dir selbst und deine Selbstliebe.

Und dann kannst du langsam einen Schritt weitergehen:

  • Ich werde eingeladen zu einem Mädels Abend, aber ich habe eigentlich keine Lust. Also sage ich Nein, weil ich weiss ich möchte mir diesen Abend lieber Zeit für mich selbst nehmen.

Und das geht so weiter, bis du immer mehr für dich einstehst und lernst darauf zu vertrauen, dass das was du tust, das Beste für dich ist. Sowie, dass nur du alleine wissen kannst, was du gerade brauchst.

Herz vergrössern

Klar, es kann sein, dass du Gegenwind bekommst, weil die anderen dich ja nicht so kennen. Aber du lernst dich selber kennen. Ausserdem, wenn sich Menschen von dir abwenden (oder du dich von Menschen trennst, die dir nicht mehr guttun), weil du immer mehr der Stimme deines Herzens folgst, dann darfst du diese Angst loslassen und in Vertrauen austauschen, dass dafür Menschen in dein Leben treten, die dich genau so lieben wie du bist.

Als Inspiration:

«Lieber für das gehasst, was ich bin, als geliebt, für das, was ich nicht bin.»

Menschen die zu dir passen

Denn alles andere macht nicht glücklich.

Wenn du ein Leben voller Leichtigkeit willst, ist der einzige Weg, wieder auf dein Herz zu hören. Und vergiss nicht, es ist alles in dir was du brauchst.

Die Stimme deines Herzens ist und war nie weg. Sie ist immer da. Du darfst nur jetzt lernen, langsam wieder auf sie zu hören. Dein Herz möchte nur das Beste für dich.

4. Wer bin ich und was will ich wirklich?

Der Grund, warum so viele Menschen sich selbst nicht kennen und trauriger weise nie kennenlernen werden ist, dass ihnen ihr Abenteuerbewusstsein fehlt und stattdessen täglich in einem Fehlervermeidungsbewusstsein leben. Es ist nicht ihre Schuld, dass sie in diesem Fehlervermeidungsbewusstsein stecken, denn wir wurden darauf konditioniert, nichts neues auszuprobieren. Aber es ist ihre Schuld, wenn sie in diesem Bewusstsein steckenbleiben und nicht beginnen, aus ihrer Komfortzone auszubrechen. Ja, natürlich wird man dann Fehler machen. Aber was ist daran bitte schlecht? Ich liebe Fehler, denn aus ihnen lerne und wachse ich. Ohne Fehler würde ich nicht sehen, wo ich als nächstes an mir arbeiten darf, wenn ich das möchte.

Aber wie schaffe ich es meine Angst zu überwinden und aus meiner Komfortzone zu treten?

Angst dein Freund

Indem du deine Perspektive gegenüber dem Wort Angst veränderst. Denn auch Angst wird in unserer Gesellschaft als negativ bewertet. In Wahrheit kannst du deine Angst aber zu deinem besten Freund machen.

Denn deine Angst ist dein persönlicher Wegweiser zu deinem schnellsten persönlichen Wachstum. Entwickle also einen Sensor für deine Angst, um dann genau das zu tun, wovor sie dich warnen möchte.

Doch dafür musst du lernen die Angst zu verstehen und zu unterscheiden, weil es zwei unterschiedliche Angstvarianten gib:

  • Angst als Warnung vor einer realen Gefahr ist unbedingt ernst zu nehmen
  • Angst als Warnung vor einer unrealen Gefahr ist dein neuer persönlicher Wegweiser

Die Angst, die dich vor einer nicht realen Angst warnt hast du nur deshalb, weil du eine bestimmte Sache noch nicht oft genug geübt hast.

Potentialbereich

Alles was sich ausserhalb von deiner Komfortzone befindet ist dein Potenzialbereich, wo sich somit alles Situationen befinden, die dir Angst machen. Suche dir einen Weg dahin und du findest heraus, was du wirklich tun willst und wer du wirklich bist.

Niemand kann dir sagen, wer du bist und niemand kann dir sagen was du willst. Nur du alleine kannst das herausfinden und spüren.

Wie du dieses Abenteuerbewusstsein umsetzen kannst zeige ich dir in Schritt 6, in der Abenteurer-Methode.

Du hast trotzdem noch zu viel Angst, für die Abenteurermethode?

Dann versuch’s am Anfang mit der Denker-Methode. In Schritt 6, stelle ich dir verschiedene Möglichkeiten vor, sowie Fragen, die du dir stellen kannst, um zu dir selbst zu finden.

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5. Der Sinn des Lebens

Wenn du dir die Frage nach dem Sinn des Lebens stellst, dann könnte es sein, dass du den Fehler machst und dich in einer Grübelei verlierst, während du nach einer Antwort suchst. 

Es ist deshalb ein "Fehler", weil du davon überzeugt bist, dass es irgendeinen Sinn des Lebens geben muss und dass alle anderen Menschen um dich herum den Sinn des Lebens verstanden haben und danach leben. Nur du selbst scheinst die einzige Person in deinem Umfeld zu sein, die eben keinen blassen Schimmer hat und sich deshalb auch etwas orientierungslos oder unglücklich fühlt.

Aber das entspricht nicht der Wahrheit und deshalb ist deine Grübelei ein unnötiger Energieverlust, dem du dich aussetzt, während du nach diesem Sinn des Lebens suchst. 

Denn die meisten Menschen um dich herum, die so wirken als wüssten sie genau wie das Leben läuft, in Wahrheit auch keinen Plan vom Leben haben. Doch sie überspielen es, weil sie Angst davor haben, sich tiefer mit sich selbst zu beschäftigen. Deshalb: Lasse dich nicht von deinem Umfeld irritieren, dass so wirkt, als wüssten sie genau, was sie mit ihrem Leben Anfangen wollen.

Meiner Meinung nach ist die einzige Antwort auf diese Frage "Was ist der Sinn des Lebens?":

Es gibt keinen Sinn des Lebens.

Vielleicht ist das jetzt ein kleiner Schock für dich, weil du so lange nach einer Antwort gesucht hast, aber es ist tatsächlich so, dass es keinen Sinn des Lebens gibt.

Und warum? Wie kann das sein?

Ganz einfach deshalb, weil du dir deinen Sinn des Lebens selber schaffst, bzw. selber erschaffen musst/darfst/solltest.

Merke Dir

Du erschaffst dir deinen Sinn des Lebens selbst.

So merkst du plötzlich, wie erfüllt das Leben ist, wenn du mal auf dich hörst und in dein Herz hineinhorchst, um dort eine Leidenschaft von dir finden kannst. Wenn du diese verfolgst wirst du den Sinn deines Lebens gefunden haben. Dies kann eine Aufgabe sein, in die du dich wirklich verlieben und verlieren kannst (Mit allen Höhen und Tiefen).

Der Sinn deines Lebens, darf sich verändern. Er muss nicht in Stein gemeisselt sein, sondern es geht viel mehr darum, dass du einfach mal losgehst, Dinge ausprobierst und deiner Intuition und deinem Herzen folgst. 

Du kannst dir das so vorstellen, dass wenn du in deinem Leben keine Ziele hast, dann hast du eigentlich auch keinen Sinn des Lebens. Aber sobald du Ziele hast, ganz egal wie klein oder gross, sind diese dafür da, damit du deinen Sinn des Lebens ausleben kannst. So jedenfalls wäre die ideale Idee.

Wenn du also weisst, was du für ein Ziel hast im Leben, oder einfach wo deine nächste Etappe liegt, dann kannst du ganz klar deine Ziele formulieren und so dank und durch diese Ziele, deinen persönlichen Sinn des Lebens ausleben und den Weg geniessen.

Es heisst ja auch, dass der Weg das Ziel ist, weil das Ziel bzw. der Lebenssinn, sich verändern darf. Also geniesse den Weg, aber sei mutig und höre auf dein Herz.

6. Finde zu dir selbst - So geht's

Wie in Schritt 4 schon erklärt, gibt es keinen Menschen auf dieser Welt ausser dir selbst, der weiss wer du bist und was dein Herz möchte.

Auch erwähnt habe ich, dass im Grunde die absolut beste und schnellste Möglichkeit um, herauszufinden wer du bist, direkt durch deine Angst zu gehen ist...

Ich weiss aber aus Erfahrung, dass dies gar nicht so einfach ist wie es klingt, besonders wenn das eigene Selbstbewusstsein noch nicht so hoch ist. (Doch du würdest mit dieser Methode zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, nämlich dich selbst finden und gleichzeitig selbstbewusster werden).

Wie selbstbewusst bist du?

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Aber keine Sorge, ich lasse dich nicht alleine und gebe dir ganz viele Möglichkeiten an die Hand, wie du dich selbst finden kannst, auch wenn deine Angst für Abenteuer (noch) zu gross ist.

Die DENKER-Methode

Hier geht es darum, dass du dir bewusst Gedanken zu diesen Fragen machst und sie dann schriftlich festhältst.

1. Dein Vorbild

Gibt es einen Menschen, entweder aus deinem Umfeld oder jemanden den du vielleicht aus Videos kennst, der eine Vorbildfunktion für dich hat?

Dann frage dich, warum du diese Person als Vorbild hast und was dir an ihr so sehr gefällt. (Ausstrahlung, Stimme, wie sie spricht, ihre Körperhaltung, ihr Arbeitsbereich... )

Schreibe dir auf, was du gerne selber hättest oder sein würdest, wenn du einfach frei entscheiden könntest.

Mit dieser Übung findest du heraus, woran du vielleicht als nächstes arbeiten kannst. Z.B an deinem Selbstbewusstsein.

2. Die 3-Millionen Frage

Manchmal hindert uns der Verstand daran, herauszufinden, was wir wirklich wollen. Da hilft ein kleiner Trick um deine Fantasie etwas anzuregen.

Stelle dir vor du hättest 3 Millionen Euro zur Verfügung. Was würdest du tun? Was würdest du in deinem Leben verändern?

Schreibe dir alles auf, was dir durch den Kopf geht und versuche für einmal komplett deinen Verstand auszuschalten.

Du wirst sehen, so findest du heraus, welche Wünsche in dir schlummern. Erreichen kannst du sie ja erst, wenn du deine Träume kennst.

4. Was willst du nicht - Liste

Es kann ganz schön anstrengend sein Dinge zu suchen, die man gerne hätte und Ziele klar zu definieren, wenn man eigentlich gar nicht wirklich weiss was man denn überhaupt will...

In diesem Fall hilft es dir, wenn du genau anders rum gehst und einfach mal drauflos schreibst, was du nicht mehr willst. Und zwar in den Bereichen:

  • Beruflich
  • im Alltag
  • in der Freizeit
  • Beziehungen
  • Freunde
  • Wohnort

5. Die Zeitreise

Dir fehlt einfach die Fantasie um herauszufinden, was dein Ding sein könnte? Dann schliesse die Augen und stelle dir vor, wie du deine eigene Beerdigung besuchst... ich weiss, vielleicht ein bisschen makaber, aber dennoch eine sehr coole Übung...

Nun beobachtest du, wie die 3 wichtigsten Menschen in deinem Leben in nur 3 Sätzen etwas über dich sagen dürfen.

Was wünscht DU dir, dass dies Menschen am Ende deines Lebens über dich sagen?

Und et voilà, da hast du mit einer kleinen Übung herausgefunden, was für dich das Wichtigste und Zentralste in deinem Leben ist. 

Nun muss du nur noch danach handeln und leben. 

Die ABENTEURER-Methode

Die Selbstfindungsfragen sind vermutlich die wichtigsten Fragen, die du dir in deinem Leben jemals gestellt hast. Aber trotzdem wirst du dich schlussendlich erst im realen Leben und nicht in deinem Kopf kennenlernen. Deshalb ist es immer am effektivsten, direkt ins Abenteuer zu springen.

1. Der Angst-Sensor

Bis jetzt war deine Angst immer ein Bremser für dich und hat dafür gesorgt, dass du in deiner Komfortzone stecken bleibst.

Doch ab heute versuchst du deine Angst dankbar zu erkennen und dann genau das zu tun wovor sie dich warnt. Das werden nämlich meistens genau die Erlebnisse, die dein Leben lebenswert machen werden.

So wirst du mutiger und lernst immer mehr Bereiche deines Lebens kennen. Du merkst, dass es gar nicht schlimm ist, deine Komfortzone zu verlassen.

Du kannst nicht verlieren, du kannst nur lernen.

2. Neues Ausprobieren

Mache dir eine Liste von Dingen, die du noch nie gemacht hast, weil du dachest, das ist eben nicht dein Ding.

Und dann tust du genau diese Dinge. Erst so findest du heraus, ob da vielleicht ein neues Hobby, eine neue Chance, ein neuer Beruf usw. auf dich wartet.

3. Verändere deine Gewohnheit

Analysiere deine Gewohnheiten und frage dich, ob sie dich glücklich machen. Könntest du sie vielleicht leicht verändern und einfach mal etwas ganz anderes machen? Vielleicht eine halbe Stunde früher aufstehen als du es sonst tust?

Lasse deiner Kreativität freien Lauf.

4. Gönne dir ICH-Zeit

Dies ist ein ganz wichtiger Punkt. Oft versucht man seine Selbstfindung im Aussen zu suchen. Doch wenn du das Wort auseinander nimmst, also Selbst Findung, führt einem das eigentlich in sich selbst hinein. 

Und wie findet man sich selbst am besten? In dem man sich einfach mal Zeit für sich selbst gönnt, ganz in Ruhe und in einem Alleinsein.

Tue was dir Spass macht und was dir gut tut. 

Schliesse auch mal die Augen, und atme ganz bewusst ein und aus. Wende den Blick nach innen und achte mal darauf, wie es dir eigentlich geht und was du brauchst.

Ich rate dir, dir täglich eine ICH-Zeit einzurichten und du wirst sehen, auch wenn du anfangs nicht weisst, was du mit dir selbst anfangen sollst, wirst du lernen diese Zeit zu lieben und zu geniessen.

4. Lerne neue Menschen kennen

Eine wundervolle Möglichkeit, mehr über dich selbst herauszufinden ist, wenn du beginnst neue Menschen kennenzulernen und dich mit ihnen auszutauschen. 

Vielleicht besuchst du einen Tanzkurs und verabredest dich danach mit ein paar von den Teilnehmenden zu einem Drink. Oder du verabredest dich mit Kollegen, die du sonst nur flüchtig bei der Arbeit siehst.

Vielleicht bist du aber auch so mutig und sprichst einfach im Kaffee jemanden an und fragst ihn ob er sich über Gesellschaft freuen würde.

Fazit

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Dieser Blogartikel ist der Blogparade Herzgeflüster gewidmet.

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Authentisch sein – In 4 Schritten zu deinem wahren „Ich“

Du wünschst dir, du selbst sein zu können? Aber du hast Angst davor dein wahres Ich zu zeigen?

Authentizität wurde zu einem Trendwort... jeder will authentisch sein. Aber fast niemand weiss, was authentisch sein wirklich bedeutet und wie man authentisch ist.

Die meisten Menschen spielen eine Rolle, verstecken ihre Gefühle, tun was von ihnen erwartet wird, aber spüren, wie sie sich innerlich immer unglücklicher fühlen.

Ich zeige dir in diesem Artikel wie du mit 4 Grundbausteinen authentisch wirst. Um diese Grundbausteine leben zu können, gebe ich dir 9 Schritten mit auf den Weg, die dir dabei helfen den Weg zu deinem wahren Ich zu meistern.

Maske ablegen

Warum, Wieso, Weshalb?

Zuerst klären wir noch kurz ein paar Fragen:

Wann ist man authentisch - wann nicht?

Im Grunde ist es ganz einfach authentisch zu sein, weil man nichts machen muss, sondern eben einfach ist. Authentisch bist du, wenn du auf dein Herz hörst und den Mut hast nach ihm zu handeln oder eben nicht zu handeln.

Wenn du Entscheidungen fällen kannst, die deinem Herzen entsprechen, ist dies authentisch. Doch wenn du dich stattdessen für etwas entscheidest, um z.B den Erwartungen anderen zu entsprechen, dann ist dies nicht authentisch.

Authentische Entscheidung

Wie selbstbewusst bist du?

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Im Volksmund versteht man unter Authentizität, dass man sich traut zu sich zu stehen. Dass man sich traut, auszusprechen was man denkt, echt und ehrlich ist.

Warum ist authentisch zu sein trotzdem so schwer?

Weil die Angst verletzt zu werden noch zu gross ist. Eine Rolle zu spielen und eine Maske zu tragen ist  wie, wenn du eine Mauer vor dir aufbaut. Wer keine echten Gefühle zeigt, kann auch nicht verletzt werden.

Die meisten Menschen sind also nicht authentisch, weil sie denken, so schützen sie sich vor ihren Ängsten wie:

Warum sehnen wir uns nach Authentizität?

Weil es uns nicht glücklich macht eine Rolle zu spielen und wir uns von Angst leiten lassen.

Authentizität braucht Mut, weil man sich von der Angst löst und in die Liebe und ins Vertrauen geht.

Authentische Menschen leben ihre tiefste eigene Wahrheit. Denn wenn man sich bewusst ist, was authentisch zu sein alles mit sich bringt, wünscht sich jeder diesen Mut aufzubringen:

  • Du bist nicht mehr abhängig davon, was andere sagen oder denken
  • Du traust dich zu sagen was du denkst und vertrittst deine Ansichten
  • Du bringst den Mut auf, deinen eigenen Weg zu gehen
  • Du triffst Entscheidungen aus dir heraus, und nicht als Reaktion auf andere
  • Du sagst Nein, wenn du etwas nicht tun willst
  • Du sagst ja, wenn du etwas wirklich willst, auch dann, wenn es das ganze Umfeld seltsam findet
  • Du traust dich, dich selbst zu leben und zu zeigen so wie du bist
  • Du bist echt und ehrlich
  • Du stehst zu deinen Schwächen genauso, wie du zu deinen Stärken stehst

Wenn du dich danach sehnst, authentisch zu sein, dann sehnst du dich in Wahrheit danach, frei zu sein. Denn du selbst zu sein, bedeutet die pure Freiheit zu leben, die dir niemand nehmen kann.

Authentisch sein - So geht's

Es gibt 4 Grundbausteine, die ausmachen, ob du authentisch bist oder nicht. Doch es ist nicht immer ganz einfach all diese Grundbausteine umzusetzen und zu leben. Deswegen findest du direkt danach 9 Schritte, die dir helfen immer authentischer zu werden und immer mehr die 4 Grundbausteine zu leben.

1. Grundbaustein: 
Lerne dich selber kennen und lieben

Die meisten Menschen wissen gar nicht, wer sie eigentlich sind. Doch es ist logisch, dass man erst authentisch sein kann, wenn man das genau weiss.

Leider scheitern viele schon an dieser Frage, weil sie nicht wissen, wie sie dies herausfinden können.

Du darfst also herausfinden:
  • Was deine Werte sind (ein Wert ist z.B Zuverlässigkeit, Individualität,
         Respekt usw.)
  • Was deine Stärken und Schwächen sind
  • Was du dir vom Leben wünschst
  • Wer du in deinem Leben sein willst
  • Was dir wichtig ist
  • Wann, Wo und mit wem du dich wohl fühlst
  • Mauern abbauen

    Sobald du darauf Antworten hast, wird es viel einfacher sein dich selber lieben zu lernen. Denn wenn du eine tiefe Selbstliebe hast, dann willst du aus Liebe zu dir authentisch sein, auch dann, wenn es nicht immer einfach ist, du selbst zu sein.

    Bzw. liegt die Herausforderung darin, die erste Zeit zu überwinden, in der du dich entschliesst, dein wahres Gesicht zu zeigen, denn deinem Umfeld wird das nicht immer passen.

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    Praktische Tipps für ein starkes Selbstbewusstsein

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    2. Grundbaustein: 
    Beobachte dich – spiele ich eine Rolle?

    Kann man in verschiedenen Rollen authentisch sein?

    Ja, man kann auch in einer Rolle authentisch sein. Denn häufig haben wir im Alltag verschiedene Rolle. So z.B spielst du in deinem Beruf eine Rolle, weil du dich da ja nicht wie zu Hause verhalten kannst (bzw. du kannst alles, es hat einfach alles Konsequenzen) Aber auch eine solche Rolle, kann man authentisch sein.

    Wissen wir überhaupt jemals, ob wir authentisch sind – Hinterfrage dich immer wieder...

    Es ist manchmal schwierig selbst zu wissen, ob man in einer Situation authentisch war oder nicht. Denn es gibt so viele Einflüsse von denen man auch unbewusst beeinflusst werden kann und deswegen entsprechend reagiert.

    Dabei ist genau dies der Schlüssel um herauszufinden ob du eine Rolle spielst oder nicht. Denn solange du Re-agierst bist du nicht authentisch...

    3. Grundbaustein: 
    Agieren statt Reagieren / Spontanität

    Zum Beispiel ist die typische Antwort: "Aber DU machst das auch nicht immer..." eine Reaktion auf z.B die Aussage: " Du hast dein Geschirr wieder nicht in die Spülmaschine eingeräumt." Du reagierst mit deiner Antwort, weil dich die Aussage negativ getriggert hat.

    Gleichermassen kann man aber auch positiv reagieren auf etwas. Dennoch ist es noch immer eine Re-Aktion auf etwas aus dem Aussen.

    Wenn du authentisch bist, dann agierst du und hast die Möglichkeit aus reiner Spontanität zu handeln.

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    4. Grundbaustein: 
    Verletzlichkeit zeigen

    Weil die meisten Menschen nicht authentisch sind und somit ihre Gefühle verstecken, sind wir Menschen nicht mehr miteinander verbunden. Frage dich selbst, wie lange und wie tief du anderen Menschen in die Augen schaust bei z.B einem Gespräch.

    Häufig weiss man nicht, in welches Auge man schauen soll, oder man weicht dem Blick aus. Denn würde man dem anderen zu lange in die Augen sehen besteht einerseits die Gefahr: 

    • dass der andere durch unsere Mauern hindurchblicken kann, weil ein wahres Gefühl hervorblitzt
    • oder man erkennt im anderen tiefe Gefühle

    Doch wir haben Angst davor, weil wir nicht mehr wissen, wie man mit echten Gefühlen, wie man allgemein mit Gefühlen umgeht.

    Das Resultat ist, dass wir in einer Scheinwelt leben. Da beste Beispiel dafür ist Social-Media, denn dort erkennt man, wie viele Menschen versuchen sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Keinerlei Schwäche und Verletzlichkeit sind dort zu finden. So hoffen diese Menschen, dadurch einen gewissen Ruf zu erhalten und sie erhalten Applaus für ihr Auftreten.

    Doch der Applaus gilt nicht Ihnen sondern der Rolle die sie vorgeben zu sein. Logischerweise führt dies dazu, dass sie sich mit der Zeit immer unglücklicher fühlen.

    Dabei ist Verletzlichkeit genau das was uns authentisch macht. Und erst durch sie, kann eine wahre Verbindung zwischen zwei Menschen entstehen. 

    Verwechsele Verletzlichkeit nicht mit Schwäche, denn es braucht sehr viel Mut sich verletzlich zu zeigen. Und dies ist, was für mich wahre Stärke bedeutet.

    Spiegel der Seele

    Kleine Schritte zur Authentizität

    Es geht nicht von heute auf morgen. Gehe Schritt für Schritt.

    Hier sind einige Tipps, die du nach und nach anwenden kannst.

    1. Triff die Entscheidung
    2. Kinder als Vorbild
    3. Vergleiche dich nicht
    4. Zeige wahre Gefühle
    5. Versuche nicht zu gefallen
    6. Lache über dich selbst
    7. Setze klare grenzen
    8. Nicht dem Strom folgen aber auch nicht trotzen
    9. Loslassen und annehmen

    1. Schritt: Triff die Entscheidung

    Wenn du etwas noch nie gemacht hast, hast du immer Angst. Das ist natürlich und geht jedem so.

    Wenn du das erste Mal auf dem 3-Meter Sprungbrett stehst und einen Kopfsprung machen willst, hast du auch Angst. Aber bist du einmal gesprungen, verfliegt die Angst. Erst hast du die Entscheidung getroffen zu springen, dann erst bist du tatsächlich gesprungen.

    Und genau so läuft's auch mit dem Authentisch Sein!

    Deshalb entschliesse dich erstmal dafür, dass du authentisch sein willst. Und dann triff die Entscheidung, ab heute dein Bestes zu geben um jeden Tag ein bisschen authentischer zu werden.

    2. Schritt: Kinder als Vorbild

    Kleine Kinder sind Meister der Authentizität, denn solange sie noch keine blockierenden Glaubenssätze aufgesaugt haben und noch nicht Erwartungen der Eltern erfüllen, sind sie einfach. Pur, Energievoll und sich selbst.

    Es ist ihnen egal, was du denkst. Sie sagen trotzdem, was sie denken. Und meistens ist man Ihnen dafür auch nicht böse, weil Kinder grundsätzlich die Wahrheit sagen.

    Kinder tanzen, furzen, rülpsen, springen, weinen, schreien und lachen laut hinaus aus der Seele, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob sie mit diesem Verhalten den Erwartungen der Erwachsenenwelt gerecht werden.

    3. Schritt: Vergleiche dich nicht

    Wenn du authentisch sein möchtest, dann höre sofort damit auf dich zu vergleichen. Jeder Mensch ist einzigartig und wenn du dich vergleichst, dann beginnst du ja wieder damit eine Rolle zu spielen.

    Lerne hier, wie du aufhörst dich zu vergleichen:

    Vergleichst du dich mit anderen? (7 Tipps um damit aufzuhören)

    4. Schritt: Zeige wahre Gefühle

    Erzähle mir nur einen Grund, warum man nicht seine wahren Gefühle zeigen sollte. Um weiterhin in einer Scheinwelt zu leben? Um andere zu belügen, weil man ihnen nicht zeigt was man fühlt, weil man Angst hat sie sind verletzt oder umgekehrt deine Gefühle ablehnen?

    Verstehe mich nicht falsch. Du musst deine Gefühle nicht jedem öffnen. Doch es kommt viel häufiger vor als du denkst, dass du deine wahren Gefühle auch deinem engsten Umfeld verborgen hältst.

    Trau dich deine Gefühle zu zeigen, denn erst dann lebst du deine innere Wahrheit.

    5. Schritt: Versuche nicht zu gefallen

    Sobald du versuchst herauszustechen und jemandem zu gefallen, bist du wieder dabei zu Reagieren. Du tust nicht etwas für dich, sondern du verstellst dich um jemandem zu gefallen. Du willst, das dich jemand mag. Aber dadurch besteht die Gefahr, dass er nicht Dich mag, sondern dass was du spielst. Und was hat das bitte für einen Sinn?

    6. Schritt: Lache über dich selbst

    Nimm das Ganze nicht zu ernst, sonst machst du dir nur unnötig Druck und gibst dir selbst das Gefühl, nicht genug zu sein. Aber du bist zu absolut jedem Zeitpunk perfekt so wie du bist...

    Deshalb lache auch über dich selbst, z.B wenn du zurückschaust und merkst "Hoppla, da war ich ja überhaupt nicht authentisch." 🙂 

    Nimm nicht alles so ernst und versuche Spass daran zu haben, immer mehr dich selbst zu sein.

    7. Schritt: Setze klare Grenzen

    Wenn du authentisch sein möchtest, brauchst du dafür auch klare Grenzen, denn es bedeutet, dass du nicht mehr einfach nur Dinge machst, um es den anderen recht zu machen...

    Sage Nein, wenn du etwas nicht willst, dann bist du authentisch. Würdest du Ja sagen, obwohl du Nein denkst, ist dein Ja sowieso nicht authentisch.

    Lerne hier, wie du klare Grenzen setzen kannst:

    Grenzen setzen: Lerne Nein zu sagen (eine 3 Schritte-Anleitung)

    8. Schritt: Nicht dem Strom folgen, aber auch nicht trotzen

    Authentisch zu sein heisst, dass du nicht einfach dem Strom folgst und Dinge nur tust, "weil man das halt so macht".

    Aber Vorsicht, auch das Gegenteil davon ist nicht authentisch, nämlich wenn du absichtlich etwas tust, was der andere nicht gut findet (oder du denkst, der andere findet es nicht gut).

    Beispielsweise ging ich früher schwarz angezogen und schwarz geschminkt in die Schule, weil ich trotzen wollte. Ich wollte nicht so sein, wie es die Gesellschaft einem vorgibt. Doch da habe ich nicht agiert sondern reagiert. Es kam nicht aus mir tief heraus, sondern weil ich mit Absicht das Gegenteil machen wollte, von dem was alle anderen taten.

    Und genau das ist eben auch nicht authentisch.

    Wenn du Mühe hast, dein Denken anzupassen, dann hilft dir vielleicht mein Gedankenatelier weiter:

    Gedankenatelier Cover

    Werde deine negativen Gedanken los und zu einer Fokus-BOMBE




     BONUS:

    • Visualisierung
    • Rechtfertigung hat ein Ende
    • Körperhaltung für Optimisten

    9. Schritt: Annehmen und Loslassen

    Wenn du dich dafür entschieden hast authentisch zu sein und deine wahren Gefühle zu zeigen, dann können sich Menschen von dir abwenden, weil sie mit deinem "neuen" Ich (was ja in Wahrheit dein echtes Ich ist) nicht mehr umzugehen wissen und irritiert sind...

    Oder es kommen Ängste in dir hoch wie z.B "was wenn ich am Ende alleine dastehe."...

    Jegliche negativen Gefühle können sich in dir ausbreiten.

    ABER, lasse dich NICHT davon abhalten sondern LERNE wie du mit diesen Gefühlen umgehst und was sie dir sagen wollen.

    Was dir auch das Leben bringt auf deinem Weg zum authentisch sein, nehme es an, spüre es in dir und dem Gefühl zu und dann lasse es los.

    Wenn du nicht weisst, wie du loslassen kannst, dann helfen dir vielleicht diese Loslass Mantras: Hier klicken vom super Artikel: Loslassen lernen

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    Grenzen setzen: Lerne Nein zu sagen (eine 3 Schritte-Anleitung)

    Du hast Mühe damit, deine Grenzen zu setzen und Nein zu sagen ohne dich zu rechtfertigen?

    Weil du es immer allen Recht machen willst, stellst du die anderen immer an erste Stelle? Möglicherweise wirst du immer wieder ausgenutzt?

    Dann lass uns dieses Problem in 3  Schritten aus dem Weg räumen.

    Du lernst hier:

    • Deine Grenzen kennen
    • Deine Grenzen verteidigen
    • Nein sagen ohne Schuldgefühle

    Ohne Schuldgefühle? Und wie soll das funktionieren?

    Ich will ja nicht...

    ... egoistisch sein

    ... andere Gefühle verletzen

    ... meine Freunde verlieren

    ... ständig in Streit geraten

    Keine Sorge. Auf jedes dieser Probleme habe ich dir eine Lösung parat.

    Warum werden meine Grenzen überschritten?

    Vielleicht mag die Antwort darauf etwas ungemütlich sein, denn die Gründe dafür liegen bei dir selbst, weil du:

    1. Deine eigenen Grenzen nicht kennst
    2. Deine Grenzen annimmst
    3. Deine Grenzen nicht verteidigst

    Alle, die deine Grenzen überschreiten, machen das meistens nicht mit Absicht. Denn überleg mal wie individuell wir Menschen sind und somit auch jeder Mensch eigene Grenzen hat. 

    Deshalb überschreiten wir ständig Grenzen, weil jeder Mensch andere Grenzen hat. Natürlich haben wir alle auch eine gewisse Toleranz, sonst wäre das Zusammenleben sehr kompliziert.

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    Für den einen ist eine Umarmung zu viel, für den anderen ein Küsschen zu wenig.

    Doch zurück zu deinem Problem:

    Wenn also nicht einmal du selbst weisst, wo deine Grenzen liegen, woher sollen es denn die anderen wissen und wie willst du sie dann verteidigen? 

    Aber keine Sorge, denn du bist nicht der einzige Mensch, dem es so geht. Einige Gründe, woher dieses Problem kommt sind:

    • Du hast Angst vor Ablehnung
    • Du willst nicht egoistisch sein
    • Du hilfst anderen gerne
    • Du möchtest Anerkennung
    • Du hast Angst vor Konflikten

    Dazu kommt, dass oft mehrere Gründe zusammentreffen. Hier gilt, dir bewusst darüber zu werden warum du deine Grenzen nicht verteidigst. Wovor hast du Angst und welcher Glaubenssatz hindert dich daran Nein zu sagen?

    Wie du genau vorgehen kannst erkläre ich dir gleich, doch zuerst...

    Darum ist es wichtig, deine Grenzen zu kennen


    Es ist wichtig deine Grenzen zu kennen, damit:

    "Wir alle überschreiten  ständig Grenzen, weil        jeder Mensch andere Grenzen hat. Natürlich haben wir alle auch eine gewisse Toleranz, sonst wäre das Zusammenleben sehr kompliziert." 

    Wenn du also nicht weisst,  wo deine Grenzen liegen, verteidigst du sie deshalb nicht und ärgerst dich danach, wenn andere sie überschreiten. (Was Schwachsinn ist!)

    Denn wenn du nicht super klar aussprichst, wo sich deine Grenze befindet, brauchst du dich danach auch nicht zu ärgern, wenn sie überschritten wird.

    Du kennst deine Grenze nicht

    Quelle - Asterix und die Trabantenstadt

    Grenzen setzen in 3 einfachen Schritten

    Du siehst, es ist sehr wichtig, zu wissen wo deine Grenzen liegen, damit du sie verteidigst und sie respektiert werden.

    Mit klaren Grenzen weisst du, wo sich dein Energielevel befindet und hast die Kraft, sie zu verteidigen.​​

    Du verteidigst deine Grenze

    Quelle: Asterix und die Trabantenstadt

    Dein Energielevel mit und ohne klare Grenzen

    Wenn du deine Grenzen nicht kennst.
    Wenn du deine Grenzen kennst.​​

    Weisst du was Nein überhaupt bedeutet?

     Es ist ein Synonym für:

    "Stopp! Hier ist eine Grenze und zwar meine!"

    Deshalb ist es logisch, dass du nicht Nein sagen kannst, wenn du deine Grenze nicht kennst. Lerne jetzt im ersten Schritt, wie du deine Grenzen überhaupt kennenlernst.

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    Bekomme 7 Tage meine #1 Tipps um dir den ersten Schritt in DEIN starkes Selbstbewusstsein zu erleichtern.

    Ich freue mich auf Dich!

    1. Schritt: Wo ist meine Grenze?

    Es gibt 3 Indizien, mit denen du herausfindest wo deine Grenzen liegen:

    woistmeineGrenze

    1. Dein Bauchgefühl

    Wenn du Ja sagst, obwohl du Nein meintest, dann achte mal auf dein Bauchgefühl. Meistens zieht sich da irgendwas zusammen, wenn du nicht für dich eingestanden bist.

    Es fühlt sich so an, als würde dein Bauch an deiner Freude und Energie ziehen. 

    Bauchgefühl

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    Genau dieses Gefühl ist ein Indiz dafür, dass gerade eine Grenze von dir überschritten worden ist.

    Na super. Jetzt ist es schon spät, meine Grenze wurde bereits überschritten. Ja, das stimmt. Aber dafür weisst du jetzt, dass da eine Grenze von dir ist und das nächste Mal verteidigst du sie.

    "Mensch, jetzt fühlt sich das so scheisse an. Ich verurteile mich, weil ich nicht für mich eingestanden bin."

    Nein, du musst dich nicht verurteilen. Warum auch? 

    Erstens lernst du jetzt erst deine Grenzen kennen und zweitens bist du nicht die Einzige der es so geht.

    Du ärgerst dich trotzdem? Dann hier ein Extra Tipp:

    EXTRA - TIPP

    Sprich den Ärger aus. Gestehe ihn dir ein. Du darfst ihn sogar der Person kommunizieren, die über deine Grenze getreten ist. Du könntest sowas sagen wie:

     

    «Ich ärgere mich. Es liegt nicht an dir, es liegt an mir. Ich habe meine Grenze nicht verteidigt.»

    Das Gefühl ist scheisse, ja. Aber es wird nicht besser, wenn du dich gegen das Gefühl sträubst. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer.

    Deshalb nimm das Gefühl so an wie es ist und sage dir bewusst:

    «Ja, ich habe jemanden über meine Grenze schreiten lassen. Es fühlt sich nicht gut an. Das nächste Mal verteidige ich meine Grenze. Es ist okay, wie es ist.»

    Du hast dich dafür entschieden, heute Ja zu sagen. Nächstes Mal entscheidest du dich für ein Nein. (Lerne deine Gedanken und Gefühle zu meistern.)

    2. Deine Selbstreflexion

    Überlege dir mal, wo du in letzter Zeit Ja gesagt hast und dich danach geärgert hast.

    Fallen dir da ein paar Beispiele ein? 

    Zum Beispiel, hast du einer Kollegin Geld geliehen obwohl du wusstest, dass du das Geld nie wieder zurückbekommst?

    Oder du hast Freunde nach Hause gefahren, obwohl es für dich ein riesiger Umweg war?

    Nimm dir jetzt ein Blatt zur Hand und schreibe ALLES auf, was dir einfällt. Wo hast du Ja gesagt, dich dabei aber unwohl gefühlt?

    (Nimm dir wirklich ein Blatt, denn beim Schritt Vorausschauen, wirst du dieses Blatt wieder brauchen )

    Wie selbstbewusst bist du?

    Finde es jetzt heraus, mit diesem kleinen Test.

    3. Freude und Spass empfinden

    Wenn du ab heute Verpflichtungen übernimmst, dann achte darauf wie du dich fühlst.

    Erledigst du die Verpflichtung gerne?

    Tust du diesen Gefallen für deine Freundin, weil du ihr wirklich helfen möchtest?

    Hast du Freude und Spass an dem was du machst? Fühlst du dich gut?

    Wenn du das mit Nein beantworten musst, dann hast du eine Verpflichtung übernommen, die über deine Grenze hinausgeht.

    So findest du heraus, ob du etwas machst, dass du in Zukunft nicht mehr machen willst.

    2. Schritt: Eigene Grenzen annehmen

    Damit du so stark wirst wie die Gallier, die ihre Grenzen extrem hartnäckig verteidigen, musst du lernen, deine Grenzen zu respektieren...

    Du kennst jetzt deine Grenzen oder ahnst wo sie sind?

    Nun musst du dir auch über sie bewusst werden und sie verstehen. Denn erst wenn du sie verstehst, kannst du sie auch respektieren....

    Ist ja klar, dass das nicht so einfach ist...

    ... man gibt ja nicht gerne zu, dass man nich so offen ist, wie man es gerne wäre...

    ... oder, dass man nicht so lange durchhält, wie man gerne würde?

    Du möchtest am liebsten von heute auf morgen all deine Ziele erreicht haben. Einfach mit den Fingern schnipsen und Zack alles können.

    Versuche aber bitte nicht perfekt zu sein. Denn damit blockierst und verlangsamst du dich nur unnötig. Perfektionismus führt, wenn es überhaupt irgendwo hinführt, in die Depression. Abgesehen davon ist niemand perfekt und es wird dich niemals jeder lieben und dies ist auch gut so.

    Wenn du deine Grenzen akzeptierst, dann hast du Lebensfreude, Kraft und Energie. Ausserdem kannst du erst, sobald du deine Grenzen respektierst, diese au erweitern. 

    Wie das erkläre ich dir später in diesem Artikel auch noch.

    Aber jetzt zeige ich dir, wie du deine Grenzen verteidigen kannst.

    3. Schritt: ​Stopp! ​​Deine Grenzen verteidigen

    Es gibt verschiedene Strategien, die du nutzen kannst um deine Grenzen besser verteidigen zu können:

    • Welche Menschen dürfen mehr, welche weniger?
    • Deine Ziele
    • Egoismus verstehen
    • Vorausschauen
    • Höre in dich hinein
    • Konfliktbereitschaft üben

    1. Welche Menschen dürfen mehr, welche weniger?

    Wann hast du dich das letzte Mal im Kontakt mit einem anderen Menschen unwohl gefühlt? 

    • Ist dir jemand zu Nahe gekommen? Hat jemand Wörter benutzt, die du nicht hören willst? 
    • Welche Verpflichtung, welchen Gefallen oder welche Behandlung kannst und willst du nicht weiter tolerieren?
    • Welche Bedürfnisse sind dir so wichtig, dass du dessen Grenze unbedingt verteidigen willst? (z.B Bedürfnis nach Schlaf, faires Verhalten, Freundlichkeit, Respekt)
    • Wofür setzt du dich ein, wenn eine bestimme Sache verletzt wird? (z.B wenn du siehst, dass ein paar ältere Jungs einen kleinen Jungen mobben)

    Und jetzt überlege dir welche Menschen weiter über deine Grenzen gehen dürfen als andere. Und das für dich völlig in Ordnung ist.

    Nein sagen

    Welche Menschen dürfen dir näherkommen, als andere?

    • Von welchen Menschen nimmst du Feedback oder Kritik an? Von welchen nicht?
    • Wer darf etwas, das andere nicht dürfen?
    • Wem erlaubst du Dinge, die du anderen nicht erlaubst?

    Finde heraus, was dich zurückhält, das Wort «NEIN» auszusprechen.

    Häufig sagen Menschen auch deshalb nicht Nein, weil sich nicht wissen, wohin sie wollen. Sie haben kein Ziel und somit auch keinen Grund, etwas zu verneinen, da sie nichts erreichen müssen bzw. wollen.

    Deshalb legen wir jetzt zuerst den Fokus auf deine Ziele.

    2. Was sind deine Ziele?

    Hast du Ziele im Leben?

    Willst du was Bestimmtes erreichen?

    Oder eierst du mehr oder weniger planlos in deinem Leben herum?

    Wenn dies der Fall sein sollte, dann wundere dich nicht, wenn du dazu neigst öfter mal Ja zu sagen.

    Folgenes Szenario ist eine gute Metapher, um zu verstehen, was ich damit meine:

    Stell dir vor du fährst Auto, weisst aber gar nicht so recht wohin...

    An jeder Ampel, an jeder Kreuzung, müsstest du dich fragen, wo du abbiegen möchtest. Wenn du die Richtung aber vorher schon kennst, sparst du Zeit.

    Ausserdem: An jeder Kreuzung bist du beeinflussbar.

    Wenn du aber genau weisst wohin du fahren willst...

    ...dann sagst du Nein, wenn eine Bitte dich von deinem Weg abbringen würde.

    Klar oder?

    Deshalb lege ich dir ans Herz, dir mal ganz klar darüber Gedanken zu machen, wohin du im Leben überhaupt willst. Suche deinen eigenen ganz persönlichen Lebensweg und vergleiche dich dabei nicht mit anderen.

    3. Entwickle einen gesunden Egoismus

    Mit diesem Punkt, lösen wir gleich noch einen weitverbreiteten Glaubenssatz:

    «Wer Nein sagt ist ein Egoist.»

    Von wegen! Ganz im Gegenteil:

    Wenn ich dir sage, entwickle einen gesunden Egoismus, dann meine ich damit nicht, dass du nie wieder jemandem helfen solltest.

    Nein, sondern es geht darum, dass du deine Bedürfnisse anerkennst und respektierst.

    Besonders wenn du das Helfersyndrom hast, ist dieser Punkt nicht einfach zu verstehen, doch wenn du deine Bedürfnisse kennst und sie befriedigst, muss du manchmal Nein sagen. Das ist nicht egoistisch, sondern das ist wahre Selbstliebe.

    Merke Dir

    Wie willst du anderen helfen, wenn es dir selbst nicht gut geht?

    Zwei-drei Leuten kannst du vielleicht ja helfen, aber danach hast du keine Energie mehr.

    Wenn du aber vorher darauf achtest, dass dein Energielevel hoch bleibt, dann kannst du langfristig anderen Menschen helfen.

    • Gibst du aber aus einem Mangel heraus etwas, dann erwartest stets was zurück.
    • Gibst du aber aus einem Überfluss heraus, dann erwartest du nichts zurück.

    4. Vorausschauen

    Nimm jetzt das Blatt aus Schritt Selbstreflexion hervor und schau dir an, was du aufgeschrieben hast.

    Findest du typische Situationen, denen du immer wieder begegnest?

    Überlege dir wo und wer dich in den nächsten Tagen um einen Gefallen bitten könnte, den du nicht erwidern willst.

    Wenn du dir diese Person vor Augen hast und genau weißt, wie sie dir diese Bitte stellen wird, kannst du dich mental darauf vorbereiten nicht sofort Ja zu sagen.

    Merke Dir

    Je häufiger du deine Grenzen verteidigst, umso schneller steigt auch dein Selbstwertgefühl)

    5. Höre in dich hinein

    Bevor du dich für ein Ja oder ein Nein entscheidest, stelle und beantworte für dich folgende Fragen:

    • Was genau wird von mir erwartet? Welche Verpflichtung soll ich eingehen? Geht’s um eine Arbeit? Ist es eine Bitte?
    • Wer bittet mich um etwas? Mag ich diese Person? Ist er ein Freund von mir? In welcher Beziehung stehen wir zueinander?
    • Wie viel Energie und Lust habe ich jetzt gerade selbst?
    • Wer oder was muss zurücktreten, wenn ich dieser Verpflichtung nachgehe?
    • Wie häufig habe ich diesem Menschen schon etwas von mir gegeben?
    • Wie häufig habe ich von diesem Menschen etwas bekommen?
    • Will ich der Bitte nachgehen? Oder will ich es gar nicht tun?
    • Was für Konsequenzen hat ein Nein?
    •  Was für Konsequenzen hat ein Ja?

    Du kannst dir diese Fragen auch als eine Checkliste ausdrucken und sie anfangs immer durchgehen, bevor du eine Entscheidung fällst.

    Mache dir die Konsequenzen bewusst.

    Dann entscheidest du dich für ein Ja oder ein Nein.

    Egal wie du dich entscheidest... deine Entscheidung ist okay. Finde dich mit der Konsequenz ab, die deine Entscheidung mit sich bringt.

    6. Konfliktbereitschaft üben

    Weisst du was einer der grössten Unterschiede ist von Selbstebwussten und nicht selbstbewussten Menschen?

    Ich sag’s dir:

    UNselbstbewusste Menschen sind:      

    Harmoniesüchtig

    Heisst: Sie stehen lieber einmal weniger für sich ein.

    Hauptsache es gibt keinen Streit.


    Selbstbewusste Menschen sind:

    Konfliktbereit

    Heisst: Stehen lieber einmal mehr für ihre Bedürfnisse ein, auch wenn sie dafür eine Auseinandersetzung haben


    Das ist ein superwichtiger Grund, warum es so extrem wichtig ist, seine eigenen Grenzen zu respektieren UND ein Ziel vor Augen zu haben für damit es sich lohnt, seine Grenzen zu verteidigen. 

    Denn erst dann traut man sich auch in einen Konflikt hinein.

    Erst wenn man bereit ist, einen Konflikt in Kauf zu nehmen, kann man erfolgreich seine Grenzen verteidigen.

    Mach dir das bitte bewusst.

    Denn vor allem am Anfang, wenn du erst damit beginnst, deine Grenzen zu verteidigen, wirst du auf Wiederstand stossen.

    Denn das gefällt den Leuten logischerweise ganz und gar nicht. Wenn die merken, dass du jetzt plötzlich Grenzen hast, dann wird es für sie unbequem und sie müssen ihre Dinge wieder selbst erledigen.

    Grenzen erweitern

    Je mehr Grenzen du hast und je enger deine Grenzen sind, umso häufiger musst du natürlich Nein sagen.

    Oder umso häufiger stehst du vor einer Grenze, die dich hindert weiter an deinem Ziel zu arbeiten.

    Und es ist umso anstrengender, weil du immer auf der Hut sein musst, dass niemand über deine Grenze tritt.

    Ein Beispiel wo du auch eine Grenze haben könntest:

    Wenn du in einem Kaffee sitzt und gemütlich arbeiten möchtest, tauchen am Tisch nebenan plötzlich laute Plappertanten auf. Dann ärgerst du dich tierisch.

    Aber genau das ist ebenfalls eine Grenze. DU ärgerst dich, weil deine Grenze «Du willst absolute Ruhe» gestört wurde. Wenn du deine Grenze aber erweiterst, könntest du gelassener sein, und diese Plappertanten würden dich überhaupt nicht stören.

    Und wie erweitere ich meine Grenze

    Antwort:

    Mit Entspannung.

    Nehme dir 5 Minuten am Tag Zeit und entspanne dich. Gehe in dich hinein. Atme ruhig ein und aus. Du wirst sehen, das bewirkt Wunder.

    Um tiefer in dieses Thema einzutauchen, check da aus: Schritt-für-Schritt zu DEINEM starken Selbstbewusstsein

    EXTRA - TIPP

    Fang an, regelmässig zu meditieren. So kannst du kontinuierlich deine Grenzen erweitern.

    Bonus: Was denken bloss die anderen?

    Wahrscheinlich gar nichts.

    Doch wenn du jemanden hast, der deine Grenzen nicht respektiert und dir Schuldgefühle machen möchte, dann merke dir folgendes:

    • Das ist ihre Meinung. Und die entspricht nicht der Wahrheit.
    • Du weißt jetzt ganz genau wo deine Grenzen sind...
    • Du respektierst deine Grenzen...
    • Und du weißt wie viel Kraft und Energie du gerade zur Verfügung hast.


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    Selbstbewusstsein aufbauen (mit nur 3 Basics – sofort anwendbar)

    Bestimmt kennst du diese Momente, in denen du mit einer Gruppe Freunde unterwegs bist und einer von ihnen hat die Rolle der "Hauptperson", also eine sehr selbstbewusste Person, die die volle Aufmerksamkeit auf sich zieht...

    Möglicherweise lacht sie laut, erzählt Witze, die alle toll finden und erzählt einfach drauflos, und egal worum es geht, jeder hängt an ihren Lippen.

    Und du stehst daneben, kannst die Zeit mit deinen "Freunden" gar nicht richtig geniessen, weil du immer wieder merkst, wie alle einfach glücklich und zufrieden am Gespräch teilnehmen...

    Wenn du aber mal was sagen willst, musst extra schnell reden, damit alle deine knappen 2 Sätze zum Thema mitkriegen und vielleicht, wenn du Glück hast auch darauf eingehen und dir antworten.

    Und jetzt bist du hier und denkst dir:

    "Jetzt reicht's!!! Ich will endlich mein Selbstbewusstsein aufbauen und zwar ganz schnell wenn es geht!"

    Ja, das geht.

    Was... echt jetzt?

    Ja, du kannst dir mit den Übungen aus diesem Artikel tatsächlich einen Selbstbewusstseins-Schub geben in Rekordzeit. Lass dir jedoch gesagt sein, dass es nicht möglich ist, von heute auf morgen zu einem starken Selbstbewusstsein zu springen.

    Zwar gibt sehr viele Tipps und Tricks, die dir helfen, dich im Alltag besser und selbstsicherer zu fühlen. Und ja, wenn du diese regelmässig anwendest, dann können sie dir auch dabei helfen, dein Selbstbewusstsein täglich ein Stück weit aufzubauen und zu verinnerlichen. 

    In diesem Blogartikel gebe ich dir viele verschiedene Möglichkeiten mit, die du in deinen Alltag integrieren kannst.

    Bevor wir aber damit loslegen, schauen wir uns nochmal etwas genauer den Unterschied an zwischen einem stabilen und einem kurzfristigen Selbstbewusstsein.

    Dieses verflixte Selbstbewusstsein

    Vielleicht weisst du ja schon, dass das Wort Selbstbewusstsein 2 Bedeutungen hat. Die eine Bedeutung ist die, wie wir sie im Volksmund oft verwenden und damit eine Person meinen, die sehr viel Selbstvertrauen hat (oder zumindest so wirkt. Wir sehen ja nicht in die Person hinein).

    Die zweite Bedeutung findest du heraus, wenn du das Wort auseinander nimmst: sich selbst bewusst sein

    Siehe auch: Selbstbewusster werden - die 17 wichtigsten Regeln

    Um ein stabiles Selbstbewusstsein aufzubauen von innen nach aussen, braucht es Zeit und funktioniert tatsächlich am besten, wenn man sich erst auf die 2 Bedeutung "sich selbst bewusst sein" fokussiert.

    Aber ja... wir wissen alle, das ist nicht unbedingt so leicht und oft auch etwas frustrierend, weil es eben Zeit und eine anhaltende Motivation braucht.

    Es soll aber auch Spass machen...

    ... sein Selbstbewusstsein aufzubauen. Und deshalb:


    Wenn es richtig brennt mit deinem Selbstbewusstsein, dann bist hier genau richtig...

    ... denn es gibt auch für die Ungeduldigen einen Weg zu mehr Selbstbewusstsein.

    Im Prinzip gibt es 3 Basics, die du nutzen kannst um dich direkt selbstbewusster zu fühlen. Und diese Basics sind so einfach, die kann absolut jeder anwenden.

    • Atmung
    • Körperhaltung
    • Gedanken

    Genau auf diese Basics, gehen wir jetzt als erstes ein.

    1. Atmung

    Ja, es klingt simpel (es ist auch simpel), aber genau weil man überall hört, wie wichtig die Atmung ist, hat man relativ schnell die Nase voll von diesem Thema.

    Wenn jetzt DU aber dein Selbstbewusstsein aufbauen willst, dann, sorry, aber du kommst diesmal nicht um dieses Thema herum.

    Ohne Atmung könnten wir nicht leben. Je tiefer man einatmet um so lebensbejahender ist man. Hast du dir das schon mal überlegt?

    Wenn du tief einatmest geniesst du dein Leben und nimmst dir mehr Zeit um für dich zu sorgen. Ein selbstbewusster Mensch liebt das Leben, deshalb hat er ja auch ein starkes Selbstbewusstsein.

    Oft atmet man nur bis in die Brust, flach, und schnell wieder aus. Das ist mit der Zeit sehr anstrengend. Doch wer an diese Atmung gewöhnt ist, empfindet es als einfacher und bemerkt gar nicht, wie angespannt und nervös ihn das macht und somit unnötige Energie und Kraft kostet.

    Eine Tiefe entspannte Bauchatmung hat sehr viele Vorteile:

    • Du bist entspannt (die Grundlage um ein starkes Selbstbewusstsein auszustrahlen)
    • Du kümmerst dich um dich (was dein Bewusstsein und deine Selbstliebe fördert)
    • Du bist mit mehr Sauerstoff gefüllt (und machst dich dadurch grösser, du nimmst dir Raum)
    • Du bist lebendiger wenn du in den Bauch einatmest (denn im Bauch sitzt dein Zentrum, von wo deine Selbstsicherheit heranwächst)
    • Es tut halt einfach gut, sich einen tiefen Atemzug und frischen Sauerstoff zu gönnen.

    Ich habe schon sehr viel ausprobiert in meinem Leben. Ich habe Querflöten Unterricht genommen, ich trainiere Aikido, nehme Tanzunterricht, besuchte die Schauspielschule, machte eine Ausbildung im Büro...

    ... warum ich dir das jetzt erzähle?

    Ganz einfach weil, egal was ist jemals gemacht habe, mir wurde überall als allererstes in irgendeiner Weise beigebracht, zu atmen.

    • Um einen schönen Ton aus der Querflöte herauszubekommen braucht man einen gezielten Atem.
    • Um im Büro professionell am Telefon zu sprechen, muss man bevor man den Hörer abnimmt, tief einatmen.
    • Um sich im Aikido selbst verteidigen zu können, muss man laufend tief in den Bauch atmen und...

    ... hast du schon mal einen Tänzer gesehen, der nicht richtig geatmet hat und dabei elegant aussah? Wohl eher nicht...

    Merke Dir

    Atme immer tief in deinen Bauch ein und entspannt aus.

    2. Körperhaltung

    Du brauchst die 1. Basic, also die Atmung, damit du überhaupt erst eine selbstbewusste Körperhaltung haben kannst.

    Eine schüchterne Person steht häufig etwa so da. Ja, dieses Foto ist (für die meisten Fälle) übertrieben. Dennoch zeigt es, wie unsichere Menschen nicht wissen:

    • was sie mit ihren Händen machen sollen
    • wie sie sich hinstellen sollen
    • wo sie hinschauen sollen

    Diese Körperhaltung lässt ausserdem keine tiefe und entspannte Bauchatmung zu. Und häufig befinden sich unsichere Menschen nicht mal bewusst in dieser Körperhaltung.

    schüchterne Körperhaltung

    Unsichere Körperhaltung

    Du siehst aber auch Menschen an, die nur so tun , als wären sie selbstbewusst, sich innerlich aber überhaupt nicht so fühlen. Das ist aber immer noch besser als die unsichere Körperhaltung. Sie ermöglicht einem gut und tief in den Bauch zu atmen.

    Denn diese übertriebene Körperhaltung hilft einem dabei, ein gutes Gefühl zu bekommen und seine Angst zu überwinden. Es ist also absolut nichts falsch daran, sich die unsichere Körperhaltung abzugewöhnen und stattdessen eben etwas verkrampft eine selbstbewusste Körperhaltung zu versuchen.

    Du erkennst daran, dass ich der Mensch (oder du selbst) innerlich nicht selbstbewusst fühlt weil:

    • Seine Hände verkrampft sind
    • Sein Blick nach oben geht
    • Seine Schultern angespannt sind
    • Die Beine durchgestreckt sind
    Übertriebene Körperhaltung

    Übertriebene Körperhaltung

    Wie es denn richtig geht, fragst du dich jetzt?

    In dem man gar nicht so viel darüber nachdenkt, wie man dasteht, oder was die anderen denken.

    Es geht viel mehr darum aufrecht und dabei entspannt zu sein. Das gibt einem das beste Gefühl und hilft somit enorm sich dadurch direkt selbstbewusster zu fühlen.

    Eine selbstbewusste Körperhaltung würde also etwa so aussehen wie dieses Foto, weil:

    • die Haltung aufrecht ist
    • die Knie locker sind
    • die Hände entspannt sind
    • der Kopf locker und gerade auf den Schultern sitzt
    • der Blick entspannt nach vorne schaut
    • die ganze Haltung entspannt ist und eine ruhige und tiefe Atmung in den Bauch möglich ist
    • die Füsse (sorry kann man nich sehen) stehen stabil auf dem Boden
    Selbstbewusste Körperhaltung

    Selbstbewusste Körperhaltung

    3. Gedanken

    Wusstest du, dass dir negative Gedanken am allermeisten Energie rauben? Wenn du beispielsweise Streit hattest mit deiner besten Freundin, dann hast du nicht unbedingt wegen des Streits wenig Energie, sondern viel mehr, weil du dich nun Dinge fragst wie:

    • Ob sie mich nun hasst?
    • Bin ich zu weit gegangen?
    • Soll ich sie anrufen?
    • Was denkt sie jetzt über mich?

    Die negativen Gedankenschlaufen, mit denen du dich selbst ständig in Frage stellst, drücken dich herunter und machen es dir praktisch unmöglich ein starkes Selbstbewusstsein aufzubauen.

    Lerne also unbedingt, wie du deine negativen Gedanken los wirst.

    Wie das geht zeige ich dir: Hier!

    Wie selbstbewusst bist du?

    Finde es jetzt heraus, mit diesem kleinen Test.

    Extra Tipps für einen selbstbewussten Alltag

    Wenn du die 3 Basics kannst und dir zu Herzen nimmst, dann verspreche ich dir, wirst du dich schon sehr bald viel selbstbewusster fühlen. Dennoch gibt es noch eine ganze Reihe Tricks, mit denn du dein Selbstbewusstsein pushen und somit Stück für Stück aufbauen kannst.

    Körperhaltung kopieren

    Wenn du selbstbewusste Menschen beobachtest, wirst du feststellen, dass sie stets eine starke und aufgerichtete, aber dennoch entspannte Körperhaltung haben. (Siehe Basic 2)

    Picke dir einen selbstbewussten Menschen aus deinem Umfeld heraus und analysiere seine Haltung. (z.B einen guten Freund, dein Chef, dein Lehrer, dein Schwarm? ) 

    Nun nehme selbst diese Haltung ein. Wenn du deine Körperhaltung aufrichtest, wirst du sehen, wie sich gleichzeitig ein selbstsichereres Gefühl in dir ausbreitet.

    Nur durch diese klitzekleine Veränderung hast du innerhalb von Sekunden dein Selbstbewusstsein spürbar aufgebaut.

    Beobachte diesen Menschen und alleine dadurch siehst du, was ihn äusserlich gesehen von schüchternen Menschen unterscheidet. UND dieser Mensch wird dich automatisch immer wieder daran erinnern, dass du ja gerade dabei bist dein Selbstbewusstsein aufzubauen, falls du wieder in deine alte und gewohnte Körperhaltung zurückgerutscht bist.

    11 Tipps für deine Ausstrahlung und dein Charisma

    Wende folgende Tipps an und du erhöhe damit nicht nur deine Ausstrahlung, sondern du wirst spüren, wie du täglich mit simplen kleinen Tipps dein Selbstbewusstsein ganz einfach Schritt für Schritt aufbauen kannst.

    Lächeln
    1. 1
      Versuche häufiger zu Lächeln von innen heraus.
    2. 2
      Überlege dir kurz was du sagen willst, bevor du es ausprichst. Damit vermeidest du viele "Äh's"' und "Ähm's".
    3. 3
      Achte auf ein gepflegtes erscheinen (sollte ja logisch sein 😀 )
    4. 4
      Beginne einen Satz oder eine Meinung nicht mit: "Das hat man schon immer so gemacht." Sondern trau dich deine Meinung und dein Wissen zu vertreten: "Ich habe das oft so gemacht und weiss, dass es funktioniert.
    1. 5
      Wenn du etwas nicht kannst oder verpatzt hast, dann lächle nicht verlegen, sondern mach einfach weiter. Sag höchstes sowas wie: "Oh, das hat nicht geklappt, tut mir Leid. Gleich geht's weiter."
    2. 6
      Versuche deine Hände nicht immer in deinem Gesicht zu haben, sonst verdeckst du damit deinen Mund. 
    3. 7
      Spiele nicht immer an deinen Haaren rum. Du musst nicht jede Strähne immer zurück hinters Ohr streichen.
    4. 8
      Kratze dich nicht immer in deinem Gesicht oder auf deinem Kopf. Meistens bildest du dir das unangenehme Gefühl nur ein, und es ist eine Willkommene Möglichkeit aus Unsicherheit etwas zu tun zu haben. Deshalb landen deine Hände imm an deinem Kopf.
    5. 9
      Lasse deine Hände einfach locker neben deinem Körper. Häufig sieht man, wie unsichere Menschen mit der einen Hand ihren einen Zeigefinger halten. Sonst fühlen sie sich unsicher. Aber das ist reine Gewohnheit.
    6. 10
      Verlagere dein Gewicht nicht auf einem Bein, sondern stelle dich gerade und aufrecht hin.
    7. 11
      Schaue den Menschen in die Augen und wechsle nicht ständig vom linken zum rechten Auge. Bleibe ruhig und halte den Moment aus, in dem du normalerweise auf den Boden oder irgendwo anders hin schauen würdest.
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    5 Tipps um deine Selbstliebe zu stärken

    Ja Selbstliebe und Selbstbewusstsein haben sehr viel miteinander zu tun, denn sie arbeiten Hand in Hand. Wenn du dein Selbstbewusstsein aufbauen möchtest, aber dir fehlt einfach der Mut um den ersten Schritt zu gehen, dann starte eben damit, deine Selbstliebe zu erhöhen.

    Doch passe auf, dass du nicht etwas verändern willst (z.B Sport machen) ​um den ​anderen​ zu gefallen, sondern versuche dich immer wieder auf dich zu fokussieren und für DICH diese Dinge zu tun.

    Ein paar Tipps:​​

    1. 1
      Schenke dir im Spiegel ein Lächeln
    2. 2
      Überlege dir 3 Dinge, die du gut kannst. Schreib sie dir auf und häng sie an die Wand.
    3. 3
      Achte auf eine gesunde Ernährung und genug Bewegung.
    4. 4
      Nimm dir 3 Minuten am Tag (darf auch mehr sein), in denen du die Augen schliesst und in dich selbst hineinblickst. Deine Gedanken lässt du einfach liebevoll ziehen.
    5. 5
      Bonus - Tipps und Motivation für deinen gesunden Körper: Sport und Ernährung (Auch diese beiden Punkte gehören zu den Basics, weil sie uns Energie und Kraft schenken)

    Um eine tiefe Selbstliebe aufzubauen hilft es, wenn du herausfindest, wer genau du eigentlich bist und was deine Lebensziele sind. 

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    Mentale Tipps

    7 Tipps für mehr positive Gedanken

    • Wenn du dich beim pessimistisch-denken erwischst, dann formuliere den Gedanken bewusst in einen optimistischen um. (Schau dir dazu das Gedankenatelier an und werde zum Meister deiner Gedanken)
    • Versuche achtsam zu sein und freue dich auch an den kleinen Dingen.
    • Wenn dich eine andere Person nervt, dann überlege dir, warum sie dich nervt. Lohnt es sich deine positiven Gefühle an sie zu verschwenden und deine Laune in den Keller zu ziehen?
    • Vergleiche dich nicht mit anderen. Hol alles aus dir heraus und freu dich, dich selbst zu sein - jeder andere ist schon besetzt.
    • Du hast Hürden in deinem Leben? Versuche das Positive herauszuziehen. Jede Hürde macht dich stärker.
    • Denke bewusst positiv
    • Setze deinen Fokus im Spiegel nicht darauf, was du nicht an dir magst, sondern darauf was du an dir magst. (Ziel: Alles an dir mega toll finden)
    Selbstbewusstseins Gedanken1

    Baue mit neuen Gewohnheiten dein
    Selbstbewusstsein auf

    Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, warum du eigentlich schüchtern bist? Nein? Im Grunde ist die Antwort ganz einfach. Aus einer Reihe von Gewohnheiten und Überzeugungen die du seit deiner Kindheit übernommen hast, bist du unsicher geworden. Deine Überzeugung, dass du Unsicher bist, kannst du nun aber bewusst verändern, in dem du dir Stück für Stück neue und positive Gewohnheiten aneignest. Diese führen automatisch dazu, dass du dich selbstbewusster fühlst. Hier ein paar Beispiele:

    5 Tipps um den Tag richtig zu starten

    1. 1
      Wenn du aufwächst rufe dir 3 Dinge in Erinnerung für die du dankbar bist.
    2. 2
      Wenn du aufstehst, trinke als erstes Wasser. Greife erst danach zu Tee oder Kaffee.
    3. 3
      Mach das Fenster auf oder gehe raus und atme die frische Luft ein.
    4. 4
      Bewege deinen Körper. Wärme alle Körperstellen liebevoll ein bisschen ein.
    5. 5
      Visualisiere dir ein Mentales Bild wie du den Tag heute meisterst und wie selbstbewusst du heute sein wirst. Besonders in den Situationen vor denen du Angst hast.

    5 Tipps um positiv durch den Tag zu gehen

    1. 1
      Die Körperhal​​tungs-Übungen machen
    2. 2
      Dir deine Ziele immer wieder vor dein inneres Auge rufen
    3. 3
      Dein starkes mentales Bild von dir immer wieder präsent haben
    4. 4
      Aus der Komfortzone treten: ​Mehr dazu im Blog​
    5. 5
      Deine Laune nicht von äusseren Umständen abhängig machen. Auch wenn es regnet - Du bist voller positiver Energie. (Tipp traue dich einmal mehr Nein zu sagen, wenn dir etwas nicht passt, harre negative Menschen in deinem Umfeld nicht einfach aus. Setze Grenzen um deine positive Energie aufrechterhalten zu können.)

    5 Tipps um richtig und glücklich den Tag zu beenden

    1. 1
      Mindestens eine Stunde bevor du ins Bett gehst, konsumierst du keine elektronischen Medien mehr. Handy aus, Pc aus, Fernseher aus. Greife lieber zu einem Buch.
    2. 2
      Bevor du ihn Bett gehst meditierst du für 3 Minuten (darf natürlich auch länger sein). Dann sind deine Gedanken ruhige und du kannst gut einschlafen.
    3. 3
      Im Bett entspannst du bewusst jede Stelle deines Körpers
    4. 4
      Gedanken lässt du liebevoll vorbeiziehen (wenn du die oberen Tipps befolgt hast, solltest du an der Stelle keine grossen Gedankentrubel mehr haben)
    5. 5
      Bonus - wenn du mit dem Einschlafen Probleme hast: Tipps zum sofort anwenden

    In 17 Schritten zum starken Selbstbewusstsein

    Das waren Tipps, die du sofort anwenden kannst, um dich unmittelbar selbstbewusster zu fühlen. Jedoch um dein Selbstbewusstsein tiefgreifend aufzubauen und um so selbstbewusst zu werden, wie du es dir wünschst, braucht es doch ein bisschen mehr. 

    Dafür habe ich dir die 17 wichtigsten Regeln zusammengesucht, die du unbedingt beachten musst, wenn du dein Selbstbewusstsein aufbauen möchtest.

    Oder gehst direkt mir auf die Reise und baust Schritt für Schritt dein Selbstbewusstsein auf: Schritt für Schritt zu deinem starken Selbstbewusstsein.

    Was ich dir auch ans Herz legen möchte, sind meine Tipps die dich täglich inspirieren und immer wieder daran erinnern, dass du dein Leben selbst in die Hand nimmst. Dafür trage dich einfach direkt hier ein:

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    Vergleichst du dich mit anderen? (7 Tipps um damit aufzuhören)

    Vergleichst du dich mit anderen? (7 Tipps um damit aufzuhören)

    Stell dir vor du sitzt im Kaffee, schaust aus dem Fenster und beobachtest die Leute.

    In deinem Kopf bilden sich laufend Sätze wie:

    «Hätte ich doch auch so einen schönen Körper.»

    «Warum habe ich nicht auch so einen attraktiven Partner?»

    «Wieso kann die sich so eine teure Tasche leisten?»

    Weisst du was die Folge dieser Gedanken ist?

    Continue Reading

    So lernst du Nein zu sagen (mit 8 simplen Strategien)

    «Könntest du heute länger bleiben?»

    «Äh... ja»  Oh Mann, dabei wollte ich eigentlich nein sagen.

    Nein sagen lernen

    Kennst du das?

    Du tappst  immer wieder in Situationen, in denen du  JA sagst... und danach ärgerst du dich.

    Doch wenn du Nein sagst hast du Schuldgefühle, also sagst du Ja, weil du eben hilfsbereit bist und niemanden verletzen möchtest.

    Und nun träumst du davon, das Nein sagen zu lernen.


    Kein Problem! In diesem Artikel gebe ich dir 8 Strategien an die Hand, mit denen du lernst, wie einfach es ist Nein zu sagen und zwar ganz ohne Schuldgefühle.

    Klingt verlockend? Na dann lass uns loslegen!

    Du hast gerade keine Zeit und willst eine Speed-Anleitung? Dann springe direkt ans Ende des Blog's: Klicke dafür hier!

    In diesem Artikel lernst du, wie du:

    • Deine Angst vor dem Wort Nein verlierst
    • Keine Schuldgefühle mehr hast wenn du Neins sagst
    • Entspannt Nein sagen kannst
    • Deine persönliche Nein Technik entwickelst

    Warum ist denn Nein sagen so schwierig?

    Vielleicht denkst du, dass es nur dir schwerfällt dich durchzusetzen. Doch ich kann dich beruhigen, weil es tatsächlich sehr vielen Menschen genauso geht.

    Diese Gewissheit kann dir schonmal den Druck etwas nehmen und dir dabei helfen, dich selbst nicht zu verurteilen.

    Lerne die 2 Hauptgründe dafür kennen:

    1. 1
      Das Nein deiner Kindheit
    2. 2
      Du hast Angst vor Ablehnung

    Wenn du diese Gründe verstehst und dir über sie bewusst wirst, kannst du deine Angst vor dem Nein sagen auflösen.

    Grund 1: Das Nein deiner Kindheit

    Du kannst dich bestimmt noch an eine Szene erinnern, als du noch ein kleines Kind warst und deine Oma dir jedes Mal einen fetten Schmatzer geben wollte.

    Du hast es geschehen lassen, auch wenn du nicht von ihr geküsst werden wolltest.

    Sehr wahrscheinlich hast du von deinen Eltern nicht sowas gehört wie: 

    «Anna, wenn du nicht willst, dass Oma dich küsst dann sag einfach: ‘Nein Oma, ich will nicht geküsst werden’.»

    Eher nicht oder?

    Ziemlich sicher hast du vielmehr sowas gehört wie:  

    «Stell dich nicht so an, lass Oma doch die Freude.»

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    Du hast von klein auf gelernt, es immer allen recht zu machen.

    "Sei bloss immer die Liebe, Brave und Nette. Schau, dass die anderen dich mögen und helfe wo du kannst."

    Wenn Du Nein gesagt hast, wurde dies fast nie akzeptiert.

    Sei brav

    Hingegen hast du gleichzeitig selbst laufend ein Nein bekommen:

    • "Darf ich nochmal nach draussen?" - "Nein."
    • "Kann ich dieses Spielzeug haben?" - "Nein."

    So kam es, dass das Wort Nein für dich mit negativen Glaubensmustern behaftet ist. Ein Nein löst in dir also negative Gefühle aus.

    Diese tiefe innere Überzeugung verführt dich noch heute dazu, immer und überall Ja zu sagen, auch dann, wenn du lieber Nein sagen möchtest.

    Frage dich doch mal selbst:

    Willst du es wirklich weiterhin immer allen recht machen?

    Und dabei deine eigenen Bedürfnisse zurückstecken?

    Lass mir dir eines gesagt sein...

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    ... wenn etwas auf dieser Welt unmöglich ist, dann, dass dich alle lieben.

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    Grund 2: Du hast Angst vor Ablehnung

    Der 1. Grund hat dazu geführt, dass deine tiefste Angst ist, alleine zu sein und abgelehnt zu werden. So viel könnte passieren wie z.B, dass:

    • ... deine Freundin dich nicht mehr mag
    • ... deine Kollegen sich von dir abwenden
    • ... du nicht mehr beliebt bist
    • ... dein Chef dir kündigt
    • ... man dich nicht mehr um Hilfe bittet

    Und bei jedem Nein oder Ja Konflikt, denn du hast, spielen sich unbewusst oder auch bewusst diese Ängste ab und verstärken sich dadurch noch mehr.

    Du hast Angst, dein Chef könnte dir kündigen, wenn du sagst:

    «Nein, heute kann ich nicht länger bleiben.»

    Jetzt frage ich dich... ist deine Angst real? Häufig neigen wir nämlich dazu, zu übertreiben.

    Denkst du wirklich, dein Chef kündigt dir sofort, wenn du einmal Nein sagst?

    Wie machen das denn deine Kollegen? Sagen die etwa immer Ja? Oder hat dein Chef denen gekündigt, weil sie nicht so wie du seine Extra-Jobs übernehmen wollten?

    1. Strategie: So schwer kann's doch nicht sein

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    Nein im Alltag
    Oft werden wir überrumpelt und sagen wie automatisch einfach Ja.

    Damit das nicht mehr passiert, musst du das Wort Nein üben, damit es dir nicht mehr fremd vorkommt. 


    Je mehr du Nein aussprichst, umso vertrauter wird es dir und du merkst, dass es gar nicht so schwer ist.

    EXTRA - TIPP

    Baue das Wort "Nein" so oft wie möglich in deinen Alltag ein. Und zwar in Situationen, in denen du «anonym» bleibst.


    Zum Beispiel:

    Du wirst von einer Hilfsorganisation angehalten... Du hast aber keine Zeit und kein Bock:

    Die Kassiererin bitte dich um Kleingeld. Du hast aber keine Lust jetzt nach Kleingeld zu grübeln:

    Du bekommst ein unerwünschtes Werbetelefon:

    Du merkst, das sind alles Situationen, in denen dein Nein absolut niemanden verletzt... 

    Perfekt um dieses Wort zu üben.

    2. Strategie: Liebevolle Abgrenzung üben

    Kennst du den Spruch: "Alles beginnt in deinen Gedanken." ?

    Das stimmt tatsächlich, sogar beim Nein sagen:

    Stelle dir vor, du schreibst jemandem eine SMS und bittest ihn um einen Gefallen. Kurz darauf schreibt er dir nur ein Wort zurück: "Nein."

    Wie hörst du nun dieses Nein in deinen Gedanken? Klingt es unfreundlich, wütend, streng oder macht es sich sogar über dich lustig?

    4-Ohren Modell


    Häufig hören die Menschen in einem Nein solch einen negativen Beigeschmack unbewusst, also auch dann, wenn das Nein freundlich und wertschätzend gedacht war. Und genau diese Menschen sind es dann auch, denen es logischerweise schwerfällt, selbst ein Nein über die Lippen zu bringen.

    Nun schliesse deine Augen und stelle dir vor, wie jemand zu dir kommt und DICH um einen Gefallen bittet, den du aber absagen willst.

    Bevor du antwortest:

    • Höre dein Nein in deinem Kopf
    • Wie klingt es?
    • Stelle dir ein liebevolles Nein vor

    Sprich zu Hause dein Nein aus und lasse es liebevoll klingen. Verändere deine Stimme und deine Stimmlage. Hört sich das nicht schon viel schöner an?

    Mit dieser Strategie schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe:

    1. Du hörst jedes Nein, dass du bekommst liebevoll und nicht mehr unfreundlich oder befehlshaberisch
    2. Du sagst selbst bestimmt, freundlich und wertschätzend Nein

    Dadurch verlierst du den negativen Glaubenssatz zum Wort Nein und transformierst ihn in einen positiven.

    Merke Dir

    Du bist nur verantwortlich dafür, was bzw. wie du etwas sagst und nicht dafür, was der andere versteht.

    3. Strategie: Mentale Vorbereitung

    Ein einfaches und direktes Nein braucht schon etwas Übung, doch bis dahin kann man sich beispielsweise mit dieser Strategie behilflich sein:

    • Gibt es typische Situationen, denen du immer wieder begegnest?
    • Hast du vielleicht eine Freundin, die dich immer wieder um Geld gebeten hat?
    • Oder hast du einen Arbeitskollegen, der dich regelmässig fragt ob du ihn nach Hause fährst?

    Überlege dir wo in den nächsten Tagen eine Bitte oder eine Verpflichtung auf dich eintrudeln könnte... 

    Häufig fühlen wir uns nämlich gestresst und sagen deshalb Ja, nur um uns anschliessend zu ärgern. Um diesen Stress gar nicht erst zu haben ist es sehr hilfreich sich vorzubereiten auf die möglichen zukünftigen Situationen.

    Wenn du dir diese Person vor Augen hast und genau weißt, wie sie dir diese Bitte stellen wird, kannst du dich mental darauf vorbereiten nicht sofort Ja zu sagen.

    EXTRA - TIPP

    Als allererstes bleibst du ruhig und entspannt...

    4. Strategie: Verschaffe dir Zeit


    Gestresst sind wir meistens deshalb, weil wir denken, sofort eine Antwort geben zu müssen. Das Problem ist, dass dieser Stress dazu führt, dass du nicht mehr klar und sachlich denken kannst.

    Deshalb lässt du dich von deinen Glaubenssätzen und Gefühlen leiten. Der Fragesteller entlockt dir somit ein Ja, einfach aufgrund deiner Gewohnheit.

    Dieses Problem löst du ganz einfach, in dem du dir Zeit verschaffst. Du könntest dir dafür im Voraus einen Satz festlegen, den du in einer solchen Situation sagst...

    EXTRA - TIPP

    Das könnte z.B etwa so klingen:


    «Danke, dass du an mich gedacht hast. Ich muss zuerst in meinem Terminkalender nachschauen. Ich gebe dir in 1 Stunde Bescheid.»

    Wenn es dann soweit ist und dein Auftritt kommt, dann atme zuerst tief ein, bevor du deinen Satz sagst. 

    Diese Strategie ermöglicht dir ausserdem, dir in Ruhe zu überlegen:

    • ob du Nein oder Ja sagen willst
    • was für einen Grund es gibt, der dein Nein sagen vereinfacht

    Dazu kommt, dass du nun die Möglichkeit hast per SMS Nein zu sagen und dies ist sehr viel einfach, als wenn die Person persönlich vor dir steht. 

    Wie selbstbewusst bist du?

    Finde es jetzt heraus, mit diesem kleinen Test.

    5. Strategie: Notlüge oder​​ Ehrlichkeit?

    Grundsätzlich ist es immer besser und oft auch einfacher ehrlich zu sein.

    Doch es spricht nichts gegen eine kleine Notlüge, um dir das Nein sagen zu erleichtern. Wenn du noch ungeübt bist, dient dir die Notlüge als ein Grund für dein Nein. Dies wiederum lässt dich freundlicher wirken, als wenn du einfach nur Nein sagst.

    Merke Dir

    Dennoch bist du nicht verpflichtet dich zu begründen oder zu rechtfertigen. Du hast das Recht einfach nur Nein oder Ja zu sagen und nicht mehr. That's it.

    Eine Notlüge wie: "Sorry, das geht nicht, dann habe ich einen Zahnarzttermin," ist okay. Jedoch kann es ebenfalls Stress in dir auslösen nicht die Wahrheit zu sagen.

    Ausserdem was spricht dagegen einfach ehrlich zu sein und zu sagen: "Nein, ich möchte mir dann Zeit für mich selbst nehmen."

    oder

    "Nein, tut mir Leid, aber das ist nicht so mein Ding."

    oder sogar:

    "Es ist gerade echt nicht einfach für mich Nein zu sagen, denn ich will dich nicht enttäuschen, aber um ehrlich zu sein möchte ich das gerade gar nicht."

    Meistens zeigen die Menschen dann Verständnis und sind dankbar für deine Ehrlichkeit, die du ihnen gegenüber hast.

    6. Strategie: Wertschätzung zeigen und Alternativen anbieten

    Du nimmst erstmal den Gefallen oder die Verpflichtung entgegen...

    Dann sagst du sowas wie:

    «Danke, dass du an mich gedacht hast» (Oder ähnlich)

    Oder du hängst noch eine Wiederholung an wie z.B

    «Danke, dass du mich als geeignet siehst für diese Aufgabe.»

    Zu diesem Zeitpunkt könntest du auch die 4. Strategie anwenden um dir Zeit zu verschaffen, bevor du antwortest.

    Du könntest nun der Person eine Alternative anbieten, aber Achtung, dies geht aber nur dann, wenn die Alternative für dich stimmt.

    Wenn dich z.B dein Chef fragt ob du morgen länger bleiben könntest, du das aber nicht kannst oder kein Bock hast, dann sage sowas wie:

    «Am Freitag kann ich gerne länger bleiben. Am Dienstag geht’s nicht.»

    Merke Dir

    Das sagst du aber nur, wenn für dich die Alternative okay wäre.

    Eine andere Alternative könnte sein, wenn du eine andere Person oder Möglichkeit vorschlägst. Das könnte z.B so klingen:

    "Nein, ich kann dich leider nicht nach Hause fahren, aber frag doch mal Max, er fährt in die Richtung."

    Mit einer Alternative zeigst du gleichzeitig, dass du den Fragesteller ernst nimmst und zeigst ihm so deine Wertschätzung. Gleichzeitig machst du aber auf elegante Weise klar, dass du dafür nicht in Frage kommst.

    7. Strategie: Diplomatisch Nein sagen


    Du kannst deine Wertschätzung zeigen, indem du direkt eine Idee mitlieferst, wer ausser dir sonst noch in Frage kommen könnte:

    «Ich habe leider keine Zeit. Aber frag doch mal Lisa oder Tim.»

    Stehe zu deinem Nein. Überlege dir aber, wer denn stattdessen die Bitte für dich übernehmen könnte.

    Damit zeigst du, dass es echt nicht geht, aber du nimmst den Gefallen ernst nimmst.

    8. Strategie: Hartnäckige Bittsteller? Kein Problem


    Kennst du diese Leute, die es einfach immer schaffen dir ein Ja zu entlocken? Sogar dann wenn du vorher felsenfest Nein geantwortet hast?!

    Wie kriegen die das nur immer hin?

    Ganz einfach:

  • sie machen dir Schuldgefühle
  • sie bezeichnen dich als Egoisten
  • sie erwecken bei dir Mitleid
  • Achtung...

    Merke Dir

    Das ist ihre Meinung. Und die entspricht nicht der Wahrheit.

    Du weißt jetzt ganz genau wo deine Grenzen sind...

    Du respekteirst deine Grenzen...

    Und du weißt wie viel Kraft und Energie du gerade zur Verfügung hast.

    Merke Dir

    Deshalb hast du dich für ein Nein entschieden und bleibst dabei.

    Aber was kannst du machen um bei diesen Verführen nicht einzuknicken?

    Du wendest den Trick an der sich «Sprung in der Platte» nennt.

    Das bedeutet:

    1. 1
      Du wiederholst das Argument, dass der Verführer zu dir sagt
    2. 2
      Dann bringst du einfach immer wieder den gleichen Satz.

    Ein kleines Beispiel...

    ...ein Kollege von dir, nennen wir ihn Tim, möchte sich dein geliebtes Fahrrad leihen. Du willst es ihm aber nicht leihen. Aus welchem Grund ist egal. Weil du es selbst brauchst, oder weil du das einfach niemandem leihen möchtest.

    Die Szene könnte sich etwa so abspielen:

    Tim: «Hey kannst du mir bitte morgen dein Fahrrad leihen?»

    Du: «Danke, dass du dabei an mich denkst, aber ich brauche es selbst. Ich möchte dir mein Fahrrad nicht leihen. (das ist dein Satz)»

    Tim: «Aber wieso denn nicht? Du fährst du ja sowieso immer mit dem Auto.»

    Du: «Ich verstehe, dass du denkst ich fahre immer mit dem Auto, aber ich möchte dir mein Fahrrad nicht leihen.»

    Tim: «Das finde ich jetzt richtig egoistisch von dir.»

    Du: «Ich höre, dass du das egoistisch findest, doch mein Fahrrad möchte ich dir nicht leihen.» (du kannst den Satz auch leicht umstellen)

    Tim: «Aber ich kann mir kein eigenes Fahrrad leisten.» (Achtung will Mitleid erregen)

    Du: Es tut mir Leid, dass du dir kein eigenes Fahrrad leisten kannst. Mein Fahrrad möchte ich dir aber nicht leihen.»

    Ich verspreche dir, mehr als 3 Mal wird er kein neues Argument hervorbringen.

    Hier noch ein Extra Tipp, für den Verführer der gerne sowas sagen wie:

    EXTRA - TIPP

    «Ich verstehe dich einfach nicht.»


    Die beste Antwort, die du darauf gibst ist:

    «Das musst du auch nicht verstehen.»

    michselbstsein 2

    Praktische Tipps für ein starkes Selbstbewusstsein

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    Kurze Zusammenfassung


    Um den ganzen Prozess zu vereinfachen, wird dir diese Infografik vielleicht nützlich sein. Wenn du magst kannst du sie herunterladen, ausdrucken und als Reminder in deinem Zimmer aufhängen.

    Hier herunterladen: Nein sagen in 5 Schritten

    Nein sagen lernen

    Häufige Probleme


    Heimliche Blutsauger

    Meistens wenn du Nein sagst, ist das für die anderen überhaupt kein Problem.

    Denn Nein sagen ist etwas ganz normales.

    Dennoch kann es sein, dass du Menschen begegnest oder in deinem Leben hast, die deine Grenzen nicht respektieren.

    Du erkennst sie daran, wenn sie immer wieder versuchen:

  • Dir Schuldgefühle einzureden
  • Mitleid zu erregen
  • Dich als Egoisten abzustempeln
  • Dir zu drohen
  • ... Und alles was dir nicht gut tut
  • Diese Menschen – verbanne sie aus deinem Leben!

    Wenn sie sogar das nicht akzeptieren, dann versuche so wenig wie möglich mit ihnen in Kontakt zu treten. 

    Wenn du damit Mühe hast, hilft dir sicherlich mein Handbuch weiter.

    Hilfe ein Typ lässt mich einfach nicht in Frieden

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    • Wie du diesen Typ ein für alle Mal zurückweist
    • Wie du nie wieder Typen an dich lässt, die deine Grenzen nicht respektieren
    • Wie du mit dem Scheiss Gefühl umgehst, wenn Typen massiv über deine Grenzen getreten sind.
    • Wie du mit dem Scheiss Gefühl umgehst, wenn du dich schlecht fühlst, weil du einfach nicht «Nein, ich will das nicht» sagen konntest
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    • Wie zeig ich dem Typ endgültig meine Grenzen?

    Ich kann einfach nicht Nein sagen, trotz Tipps

    Auch das übst du am besten in einfach Situationen.

    Wenn du Ja sagst, dann entscheide dich bewusst dafür Ja zu sagen.

    So brauchst du dich nicht zu Ärgern, weil du eine bewusste Entscheidung getroffen hast. Wenn du weisst, du traust dich nicht Nein zu sagen, dann ist es deine Wahl, Ja zu sagen und die Konsequenzen deiner Aussage, also eines Ja's, auf dich zu nehmen.

    Du brauchst dich nicht zu verurteilen, sondern übst einfach und gelassen in Ruhe weiter, bis du es schaffst, in jeder Situation Nein zu sagen, wenn du das möchtest.

    Fazit


    Übung macht den Meister auch beim Nein sagen lernen. 

    • Übe regelmässig diese Tipps, wende sie an, wo auch immer du kannst
    • Ärgere dich nicht, wenn du nicht Nein sagen konntest, du wirst jedesmal besser
    • Lerne dich selbst zu reflektieren und klare Entscheidungen zu treffen um dir das Nein sagen zu erleichtern