Selbstliebe: So lernst du dich selbst zu lieben (in 7 einfachen Schritten)

Wer kennt es nicht? Der Alltag kann manchmal so hektisch und vollgepackt sein, dass man halt eben keine Zeit hat, sich um sich selbst zu kümmern...


Selbstliebe, das ist einfach ein Wort, um das man sich als normalen Menschen ja gar nicht kümmern kann, denn im Alltag fehlt eben einfach die Zeit dafür. Und sowieso, ich wüsste ja gar nicht wo ich anfangen sollte... oder doch?


Entweder du weisst, wie wichtig Selbstliebe ist, aber du weisst nicht, wie du es schaffst, dich selbst zu lieben...

Oder aber, du bist dem ganzen Thema gegenüber noch etwas kritisch, weil du einfach nicht glauben kannst, dass wir Menschen echt so egoistisch sein dürfen.

Ganz egal, was auf dich zutrifft, in diesem Blogartikel erhältst du Antworten auf deine Fragen.

Ich wünsche dir viel Spass.

Selbstliebe vs. Narzissmus

Wenn ein Narzisst etwas sagt oder tut, ist ihm dabei egal, ob er Liebe oder Hass aussendet. Er tut es einfach für sich selbst, für sein Ego. Dabei muss es ihm selbst nichtmal gut tun, denn ihm fehlt das Bewusstsein wie es in seinem Inneren tatsächlich aussieht.


Ein Mensch der sich selbst liebt, der hat dieses Bewusstsein aber sehr wohl. Denn er ist dann darauf bedacht, achtsam zu sein und Liebe auszusenden. Doch er weiss, um wahre Liebe auszusenden, muss er erst sich selbst lieben lernen.

Merke Dir

Um wahre Liebe auszusenden, musst du dich erst selbst lieben lernen.

Solange du nicht weisst, was Selbstliebe ist und wie sie sich anfühlt, kannst du nicht aus tiefstem Herzen andere Menschen lieben (deshalb, weil du dein Herz noch nicht so weit geöffnet hast, wie du vielleicht denkst. Denn du hast die wichtigste Person vergessen. Nämlich DICH.)


Vielleicht hat dich dieser Satz getriggert... doch sobald du damit beginnst auf dein Herz zu hören, stellt sich in deinem Leben gleichzeitig Leichtigkeit, Gelassenheit und Vertrauen ein. Und genau diese 3 Werte helfen dir, zu verstehen, wie tief deine Liebe zu anderen Menschen werden kann.

EXTRA - TIPP

Wenn du auf dein Herz hörst und ihm vertraust, stellt sich in deinem Leben Leichtigkeit, Gelassenheit und Vertrauen ein.

Doch wie liebt man sich selbst?

In unserer Gesellschaft wurde das Tor zur Selbstliebe mit jeder Erfahrung etwas mehr zugeschüttet. Deshalb müssen wir dieses Tor nun erst wieder freischaufeln. 

Selbstliebe freischaufeln



Beginnen wir damit im nächsten Abschnitt...

Eigenverantwortung und Akzeptanz

Bevor du dich selbst lieben kannst, und bevor du selbstbewusst werden kannst, muss du verstehen, dass du zu 100% verantwortlich bist für DEIN Leben.

Wie hoch ist deine Selbstliebe? 

Finde es jetzt heraus, mit diesem kleinen Test.

Es braucht eine gewisse Zeit, bis du das verinnerlicht hast, denn wir haben gelernt, immer andere für unsere Fehler verantwortlich zu machen. Dies bedeutet aber gleichzeitig, dass man nicht zu sich und zu seinen Fehlern steht und sich selbst verurteilt. Also absolut das Gegenteil von Selbstliebe.


Deine Selbstverantwortung beginnt bei deinen Gedanken. Du kannst lernen positiv zu denken, denn das Denken ist nur eine Gewohnheit. 

Du bist verantwortlich für deine Gefühle, denn diese entstehen durch deine Gedanken.


Solange du dich immer wieder fragst wie du dich selbst lieben kannst und dich mit anderen vergleichst, schiebst du du Verantwortung für dein Leben ab. Dann akzeptierst du nicht was IST.

Das bedeutet:

EXTRA - TIPP

Du hast einen Widerstand gegenüber dir selbst.

Du kannst deine Selbstliebe nur vertiefen wenn du zu 100% für absolut alles in deinem Leben Selbstverantwortung übernimmst.


Somit liegt es auch in deiner Verantwortung, ob du den folgenden sehr wichtigen Step umsetzt:

Es ist wichtig zu akzeptieren, was IST. Wenn du z.B sagst: " Ich liebe mich selbst, wenn ich...", in diesem Fall hast du einen Widerstand gegenüber deinem ICH aus dem Hier und Jetzt.

Merke Dir

Dein ICH aus dem HIER UND JETZT arbeitet hart dafür, dass du der Mensch wirst, den du werden willst. Also hast du eine tiefe Dankbarkeit verdient.

Nehme also alles an, wie es ist. Ansonsten erzeugt der Widerstand gegenüber dir selbst negative Gedanken und Gefühle aus, die wiederum dafür sorgen, dass es dir umso schwerer fällt deine Selbstzweifel endlich fallen zu lassen.

Um Verantwortung zu übernehmen und zu Akzeptieren ist es unausweichlich eine 100% Ehrlichkeit gegenüber dir selbst an den Tag zu legen und dich selbst zu reflektieren. 

Wie du beginnen kannst, findest du im folgenden Schritt...

1. Bestandesanalyse

Vielleicht bist du gerade so mit deinem Alltag beschäftigst, dass du keinen blassen Schimmer hast, wie genau es in dir drin eigentlich aussieht. Zunächst einmal möchte ich dich beruhigen, denn es geht sehr vielen Menschen so...

Ist auch kein Wunder in unserer schnelllebigen Zeit.

Das erste was du deshalb einmal ganz unverbindlich tun solltest ist deine Handbremse zu ziehen.

Bleibt stehen, atme durch und stelle dir die folgened Frage:

"Was geht eigentlich gerade ab in mir und in meinem Leben?"

Doch hier kommt bereits das erste Problem. Es kann nämlich sein, dass du dich gar nicht traust, dir diese Frage wirklich zu stellen und ernsthaft zu beantworten. Denn dies würde bedeuten, dass vielleicht auf eine Antwort stösst, die dir nicht gefällt und nach einer Veränderung schreit.

Und genau deshalb lege ich dir ans Herz, deine Angst loszuwerden, damit du dich wirklich auf dich selbst einlassen kannst. Höre dir dazu die folgende Audiodatei an für 4 Tipps:

Das Wichtigste aus der Audio in Kürze:

Du bist bereit den ersten Schritt zu gehen?

Dann suche nach Antworten für die Frage, ob es Dinge in deinem Leben gibt, die du ändern willst. Ganz bestimmt wird dir einiges einfallen.

Frage dich, was dich daran hindert dich selbst zu lieben und dein Selbstwertgefühl zu erhöhen. Sei ehrlich zu dir, denn nur so wirst du auf die Antworten in deinem Inneren kommen. Wenn du in die Tiefe gehst, findest du heraus,  dass dich im Grunde nur eine Urangst blockiert. Beispielsweise die Angst vor Ablehnung.

Mit Sicherheit wirst du auch auf den Gedanken kommen:

Es wäre schön mehr Zeit zu haben für mich.

Bingo! Damit geht's los. Und somit kommen wir direkt zum 2 Punkt.

2. Zeit haben... leichter gesagt als getan

Jiop! Der nächste Schritt ist tatsächlich, sich Zeit für sich zu nehmen. Und ja, mir ist auch klar, dass Zeit eine Mangelware ist in unserer Generation. ABER:

«Das einzige Mittel, Zeit zu haben, ist, sich Zeit zu nehmen.» 

Bertha Eckstein

Du ahnst bestimmt, dass es enorm wichtig ist, sich Zeit zu nehmen. Dennoch schiebst du es immer wieder vor dir her...

... Ja, Ja... ich nehme mir morgen Zeit dafür...

Aber gut... lassen wir das, denn seien wir ehrlich, es ist wirklich nicht einfach sich Zeit zu nehmen, besonders weil es vor allem anfangs Disziplin braucht.

Dennoch würde ich dir raten, dich zu fragen was genau dir Spass macht und dann bewusst während du das tust, es als Zeit für dich selbst anzusehen und zu geniessen.

3o Tipps für mehr Selbstliebe

Innere Stärke aufbauen

Positiv denken lernen

Intuition stärken

And last but not least... schliesse immer Mal wieder einen Moment die Augen und atme tief durch.

Eventuell bist du aber schon soweit, dass du dir wirklich regelmässig Zeit für dich alleine nimmst. Doch du weisst trotzdem nicht so recht, was du in diesem Moment mit dir selbst anfangen sollst...

Dann gehen wir dafür direkt zu Schritt 3.

3. Nähre dich

Vielleicht denkst, dein grösstes "Problem" ist, dass du einfach keine Zeit findest für dich selbst. Du würdest es dir zwar gerne gut gehen lassen... doch anderes ist einfach immer wichtiger.

Beginnen wir am besten am anderen Ende. Frag dich doch mal, ob du deine Bedürfnisse WIRKLICH kennst? Spürst du sie? Oder kann es sein, dass du sie vielleicht unbewusst unterdrückst? Vor allem als Frauen die ja bekanntlich sooo viel gleichzeitig machen, kann es schnell mal passieren, dass man gar nicht kapiert, dass man da gerade ein Bedürfnisse hätte.

Vielleicht denkst du jetzt ich spinne, aber beobachte dich mal selbst in dem du gaaaanz klein beginnst. Also frage dich:

  • Muss ich auf Klo? Nein? Ja? Wenn ja, dann gehe auf Klo und warte nicht noch, weil anderes jetzt wichtiger ist.
  • Hab ich Durst? Ja? Nein? Wenn ja, dann gönne dir was zu trinken.
  • Hast du kalt? Ja, Nein? Wenn Ja, dann hole dir einen Pullover und schau, dass du dich wohl fühlst.

Das ist, um dir bewusst zu werden, wann du ein Bedürfnis hast.

Denn du kannst deine Bedürfnisse ja erst erfüllen, wenn du weisst, dass du da ein Bedürfnis hast. Klar oder?

Alsoooo Step 1:

Lerne deine Bedürfnisse zu erkennen. Bedürfnisse sind sooo vielfältig und individuell. Ein paar Beispiele:

  • Frische Luft schnappen
  • Ruhe und alleine sein
  • Jemanden haben, der mir einfach zu hört, ohne mich zu verurteilen.
  • Gesunde und ausgeglichene Mahlzeit kochen
  • Einfach Spass haben 
  • Ein warmes und langes Schaumbad nehmen
  • Meditieren
  • Meine Wut rauslassen und schreien.
  • Meine Meinung sagen.
  • Tanzen
  • Weinen
  • Einen Film schauen und mich mit Schokolade vollstopfen, auch wenn ich weiss, dass mir danach übel ist.
  • also eigentlich ALLES, was du gerne machen willst...

Step 2:

Du ahnst es vielleicht... wir tasten uns langsam an's typische Zeitproblem heran. Doch zuerst... stelle dir vor du hättest ausreichend Zeit zur Verfügung... würdest du deine Bedürfnisse dann wirklich erfüllen?

Wärst du dann auch so konsequent dir selbst Gutes zu tun?

Beantworte dir dafür die Frage: "Bist du es dir selbst wert zu empfangen?"

"Bist du es dir selbst wert zu empfangen?"

Kurze Theorie: Alles was existiert ist Energie. Du als Mensch hast so viel mehr Kraft und Macht über DEIN Leben, als du jetzt vielleicht denkst.

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Alles was dir im AUSSEN passiert, ist ein SPIEGEL deines Inneren.

Deshalb die Frage, ob du selbst es dir wert bist zu empfangen. Denn wenn du keine Zeit findest, könnte dir das nur spiegeln, dass du dir selbst es vielleicht gar nicht wert bist, Zeit für dich zu haben. Just think about it 😉

Step 3:

Setze Prioritäten.

Jetzt sind wir endgültig an unserem lang ersehnten "Zeitproblem" angelangt :). Wie oben schon beschrieben erinnere dich an dieses Zitat: Das einzige Mittel, Zeit zu haben, ist, sich Zeit zu nehmen.

Um dir selbst Zeit zu schaffen musst du 2 Dinge beachten:

  1. Lerne, Nein zu sagen 
  2. Kommuniziere deine Bedürfnisse, viellicht findest du mit den Menschen in deinem Umfeld einen Kompromiss.


4. Wie willst du dich fühlen?

Wusstest du, dass DU selbst entscheiden kannst wie du dich fühlst? Zuerst musst du dir bewusst machen, was du gerade für ein Gefühl hast. Ohne Bewusstsein kannst du nämlich gar nichts verändern.

Es geht hierbei aber nicht darum, sich immer nur GUT zu fühlen. Sondern es geht darum zu BESTIMMEN wie DU dich HEUTE fühlen willst.

Ein Beispiel wie das aussehen könnte:

Du wachst morgens auf. Der erste Gedanke den du hast bestimmt deinen Tag. Und vielleicht denkst: "Oh maaaan, jetzt muss.ich.arbeiten.bäääh." Ja.... ist ja klar, dass dein Gefühl über den Tag dann nicht gaaanz so freeeesh und motiviert ist.

Stattdessen atme erstmal ein und sei dankbar, dass du atmen kannst. Atme bewusst tief in den Bauch und langsam wieder auf. Wie geht's dir? Was ist gerade in deinem Leben los? Wie willst du dich heute fühlen? Willst du traurig sein und etwas lösen? Willst du wütend sein und deine Wut verarbeiten? Willst du fröhlich sein und voller Energie?

Willst du fokussiert, seriös und diszipliniert sein?

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Ganz egal. Hauptsache DU entscheidest, wie du dich heute fühlen willst.

Setze diesen Impuls bewusst morgens, bevor du aufstehst. Und dann erinnere dich im Laufe des Tages immer wieder an diesen Impuls.

5. You can’t pour from an empty cup

Wenn du leer bist, kannst du auch nicht geben. Achte darauf, dass du auch empfängst. Wir Menschen lieben es zu geben, zu helfen, zu dienen. Doch oft vergessen wir dabei uns selbst.

Deshalb versuche dein GEBEN und EMPFANGEN ins Gleichgewicht zu bringen.

Bringe dein GEBEN und NEHMEN ins GLEICHGEWICHT

Lerne unbedingt Grenzen zu setzen und sage "Nein", wenn du Zeit für dich brauchst und etwas nicht möchtest. Nein ist das Zauberwort der Selbstliebe. Warum es wichtig ist und wie du lernst Nein zu sagen OHNE Schuldgefühle kannst du hier Schritt für Schritt nachlesen:

Nein sagen lernen ( eine 3-Schritte Anleitung )

6. Mitfühlen, nicht Mitleiden

Kennst du das?

Jemand erzählt dir sein Probleme. Und weil du eben ein sehr liebevoller und emphatischer Mensch bist, tut dir das sooo Leid. 

Du fühlst dich richtig in diese Person hinein und spürst ihren Schmerz. Immer wieder versichert du ihr, wie sehr du sie versteht und wie leid es dir tut.

Halt Stopp!!! Das ist einer der grööössten Fehler, die du machen kannst.

Warum?

  1. Es tut DIR nicht gut mit jemandem mitzuleiden
  2. Es bringt der Person NICHTS, wenn du mitleidest

Ja, wirklich. Denn dadurch fühlt sie sich nicht besser und ihr Problem oder Schicksalsschlag löst sich dadurch nicht in Luft auf. Du verstärkst sie sogar in ihrem Emotinalen Shutdown UND deine Gefühle sind ebenfalls down... Ja, super... und jetzt?


Mit-FÜHLEN ist der Schlüssen. Denn wenn du anstatt mitzu-LEIDEN mit jemandem mit-FÜLHST, dann bleibst du bei dir. Das heisst es  beeinflusst deine Gefühle nicht. Du hast das Recht glücklich und freudig zu bleiben, auch wenn es jemandem nicht gut geht. Sprich und sende dein Mitgefühl auf. Bleibe aber in deiner Mitte.


So gibst du der Person die Chance ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen und nach vorne zu schauen, anstatt sich immer weiter in den Sumpf der schweren Gefühle zu reiten.

7. Dein Körper ist dein zu Hause

Vosicht! Das hat nichts damit zu tun, dass man ein bestimmtes Traumgewicht erreichen muss, um sich selbst zu lieben.

Viele denken: " Wenn ich erst meinen Traumkörper erreicht habe, dann kann ich mich selbst lieben."

Spiegelbild

Doch an dieser Stelle möchte ich ganz klar ein Stoppsignal setzen, weil es einfach nicht wahr ist. Denn, ich kann dir versprechen... auch wenn du dein Traumgewicht erreicht hast, es wird sich absolut nichts an deiner Selbstliebe ändern. Solange du nämlich nicht in der tiefe an deiner Selbstliebe gearbeitet hast, wirst du immer irgendetwas finde, dass dir an deinem Körper nicht gefällt.


Der Sinn der Selbstliebe ist, dass du dich im Hier und Jetzt zu 100% selber annimmst und ehrst und zwar alles an und in dir, ganz egal wie dein Körper gerade aussieht.


Dennoch ist es wichtig es ernst zu nehmen, dass dein Körper dein zu Hause ist. 

Dein Körper ist das zu Hause deiner Seele.

Wenn du alles verlieren würdest, ist dein Körper das einzige zu Hause, dass du noch hast. Sei deshalb liebevoll und achtsam auf deinen Körper. Pflege ihn und schaue, dass er gesund ist und er sich wohl fühlt.

  • Gehe an die frische Luft um deine Lungen und dein Blut mit Sauerstoff zu versorgen
  • Bewege dich genug, so dass du Freude an der Bewegung hast
  • Ernähre dich gesund

Freude an der Bewegung


Du hast deinen Körper, um dich zu bewegen. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen, es bringt NICHTS dir etwas einzureden und so zu tun als würde dir ein Sport Spass machen, den du nicht aus ganzem Herzen liebst. Es ist sooo wichtig, dass auf dein Herz hörst und herausfindest, welche Art der Bewegung dir Spass macht.

Kein Bock sich zu bewegen?
Was tun?

Es gab eine Zeit in der ich verkrampft dachte:
"Ich muss jetzt unbedingt Sport machen. Alle sagen wie wichtig das ist." 


Ich habe dies mit meinem Dickschädel ein Jahr lang durchgezogen und jede Woche 4 HIIT Trainings mit Anleitung gemacht. Dabei redete ich mir ständig ein, dass mir das ja Spass machte. Ja... gaaanz sicher. 


Doch nach einem Jahr, konnte ich einfach nicht mehr. Die Motivation war weg und ich hatte keinen Bock mehr mich zu bewegen.


Doch ich wusste wie wichtig es ist für meinen Körper. Also hörte ich auf mein Herz und versuchte herauszufinden welche Art von Bewegung mir denn wirklich Spass macht?


So entdeckte ich das Tanzen für mich. Seit da besuche ich mehr Mals die Woche den Tanz Unterricht und es packte mich so sehr, dass ich gar nicht mehr damit aufhören möchte.

Sei ehrlich zu dir. Warum machst du Sport? Um deinen Traumkörper zu erreichen? So dass du dich danach lieben kannst? 


Ich kenne das. Ganz ehrlich, ein Jahr habe ich das genauso gemacht. Aber micht mehr geliebt? Hat nicht geklappt? War ich glücklicher? Nein.


Und nun habe ich diese Bewegung für mich gefunden, dass ich Sport mache aus Freude an der reinen Bewegung. Ich verschwende absolut keinen Gedanken daran, ob ich dadurch jetzt abnehme und Muskeln aufbauen. Das ist einfach nur ein schöner Nebeneffekt.

 

Also bewege mich aus purer Freude und Selbstliebe.


Und genau das empfehle ich dir auch. SUCHE nach der Bewegung, die du abgöttisch liebst.

3o Tipps für mehr Selbstliebe

Innere Stärke aufbauen

Positiv denken lernen

Intuition stärken

Ernährung aus Selbstliebe

Der nächste Punkt ist deine Ernährung...

Ganz ehrlich... ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass ich auch hier eine Zeit hatte, in der ich dachte: "So! Jetzt darf ich keinen Zucker mehr essen. Das ist nicht gesund und nicht gut für mein Gehirn!"

Ich war eine zeitlang richtig radikal.

Doch dann wurde mir bewusst: "Ja, toll. Aber das macht mich auch nicht glücklich. Und ich liebe mich deswegen nicht mehr als vorher."

Als ich das losliess und stattdessen an der Wurzeln meiner Selbstliebe begann, war es plötzlich nicht mehr schwer, sondern voller Leichtigkeit, mich gesund zu ernähren.

So begann ich, mir automatisch aus Selbstliebe Zeit zu nehmen um ausgewogen und gesund zu Kochen.  Und ich begann auch, mir zu erlauben Schokolade zu essen ohne schlechtes Gewissen.

Merke Dir

Der Witz dabei ist, seit ich mir keinen Druck mehr mache ist meine Selbstliebe von Tag zu Tag angestiegen. Heute gönne ich mir Süssigkeiten aus Selbstliebe. 

Und der lustige Nebeneffekt ist, ich habe gar nicht mehr so häufig das Verlangen danach wie früher.

Ausserdem ist Zucker einfach nur ein Suchtmittel. Und süchtig ist man nur, wenn man etwas in seinem Inneren zu kompensieren versucht. 

EXTRA - TIPP

Durch die steigende Selbstliebe musste ich nichts mehr kompensieren und somit verflog automatisch das übermässige Verlangen nach Zucker.

Also hängt alles miteinander zusammen. Versuche nicht nur einseitig und radikal deine Selbstliebe aufzubauen, sondern tue es ganzheitlich.

Übungen für deine Selbstliebe

Hier ein paar kreative Übungen für deine Selbstliebe


Einfache Übungen 

  1. Nehme dir Zeit dich liebevoll unter der Dusche einzuseifen
  2. Pflege deinen Körper mit Ölen. Reibe ihn z.B mit Kokosöl ein
  3. Schenke dir im Spiegel ein Lächeln
  4. Tanze zu Hause einfach nur für dich, damit du Freude hast


Mittlere Übungen

  1. Nehme dir einen Zettel und schreibe dir ALLES auf, was du dir von (d)einem Partner wünschen würdest. Sei kreativ. Es kann alles sein von einer Rose bis zu einem tiefen liebevollen Blick in deine Augen. Anschliessen setzt du hinter jeden Punkt ein Viereck und machst eine To Do Liste daraus. Nun erfüllst du dir jeden einzelnen Punkt nach und nach selbst.
  2. Verlasse ab und zu das Haus ohne Make-Up


Schwere Übungen

  1. Schaue dir 10 min lang im Spiegel tief in die Augen.
  2. Schaffe dir bewusst 1 Tag pro Woche und verwende ihna usschlieslsich für dich als ME-Time. keine Termine, keine Gefallen. Den ganzen Tag einfach ein Date mit dir selber verbringen.

Deine Selbstliebe beginnt im HerZen

Du hast noch eine Frage? 


Du hast eine Erfahrung mit diesen Tipps gemacht?


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Livia Werner
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14 ratingsX
Very bad!BadHmmmOkeGood!
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  • Einfach nur WUNDERVOLL… wie und was du schreibst. Ich wünsche dir gaaanz viel Erfolg. Möge es die passenden Menschen finden und mögen sie das, was sie brauchen, von dir lernen. Weiter so, liebe Göttin Livia.
    Namasté
    Maria Aurora

    Sternenbewertung:
    5 Sterne, ganz klar :o)

  • Es ist unfassbar & grandios zugleich welchen Mehrwert und wertvollen Content Du hier einfach so rausgibst! Danke! 🙂

  • Ein super Blog. Etwas das auch mich immer begleitet.
    Doch dazu eine Frage: Angenommen, ich erfahre etwas, dass mich schockt. Zum Beispiel meine Katze ist überfahren worden. Dann hämmert es in meinem Bauch, hört nicht mehr auf. Ehrlich gesagt, dann kann ich mich niemals entscheiden, glücklich zu sein. Was sagst du dazu?