Verlustangst überwinden – in 4 Schritten angstfrei leben

Verlustangst ist der Energiekiller schlecht hin…

Deshalb musst du unbedingt lernen Verlustangst zu überwinden.

Sie kann dein ganzes Leben belasten. Sie kann Beziehungen und deine Lebensfreude zerstören. Sie kann verhindern, dass Beziehungen überhaupt erst entstehen.

Wenn du nicht mit deiner Verlustangst umgehen kannst, leidest nicht nur du, sondern auch dein Partner oder alle Beteiligten darunter.

In diesem Artikel lernst du:

  • was Verlustangst überhaupt ist
  • woher sie kommt
  • wieso wir sie haben

und

  • wie wir sie überwinden können (Klicke HIER um direkt hierhin zu springen)

More...

Was ist das Problem an Verlustangst?

Verlustangst ist etwas, das uns Menschen immer wieder begegnet…
Sie kann so stark sein, dass man seine Beziehung nicht mehr geniessen kann, oder sich in seinem Beruf oder seinem zu Hause nicht mehr richtig wohl fühlt.
…weil einfach immer diese Verlustangst im Hintergrund ist.

Verlustangst ist ein Problem, weil:

  • sie extrem begrenzt
  • sie extrem bindet
  • sie extrem abhängig macht
  • Ohne Verlustangst würdest du:

    • dich freier fühlen
    • mutiger sein
    • deutlicher deine Grenzen zeigen
    • deine Meinung aussprechen
    • spüren, dass du mit gewissen Menschen und Dingen eigentlich gar keinen, oder nicht mehr so einen starken Kontakt haben möchtest
    • evtl. Pflichten ablegen oder bestimme Tätigkeiten nicht mehr machen (Siehe auch - Lerne Nein zu sagen)

    Woher kommt Verlustangst und was ist gut an ihr?

    Verlustangst kommt aus unserem Bindungssystem und ist angeboren. Sie ist ein innerer Instinkt, den wir schon im Mutterleib entwickelt haben. Sie ist eine Funktion die unser Überleben sichert.

    Wenn ein Mensch zur Welt kommt, ist sein Überleben von seiner primären Bezugsperson abhängig.
    Wir sind mit ihr tief verbunden und an sie gebunden, bis wir irgendwann selbst für unser Überleben sorgen können.

    Die Angst von jemandem verlassen zu werden und der Wunsch nach Zuneigung und Nähe, ist also ein innerer Instinkt, den wir schon als Säugling entwickelten.

    Verlustangst signalisiert dir also etwas:

    Merke Dir

    Sie taucht nur bei Dingen und Menschen auf, die du als wirklich wichtig empfindest

    ...ob dieses «wichtig» gesund ist oder nicht, lassen wir hier mal aussenweg.

    Was ist Verlustangst?

    Es gibt viele verschiedene Formen von Verlustangst. Sie fühlt sich bei jedem individuell an, denn der Ursprung ist bei jedem ein anderer.

    Meistens fühlt sich Verlustangst – wie der Name schon sagt – nach einer Angst oder einer Furcht an, etwas oder jemandem zu verlieren…

    Dieses Gefühl kann sich ganz gross oder auch ganz klein oder irgendwo dazwischen anfühlen.

    Wie selbstbewusst bist du?

    Finde es jetzt heraus, mit diesem kleinen Test.

    1. 1
      Verlustangst ist ein innerer Instinkt, den wir als Baby für unser Überleben benötigten
    2. 2
      Sie zeigt uns, was uns wichtig ist

    Weil wir als Erwachsene aber selbst für unser Überleben sorgen können, ist Verlustangst einfach nur Empfunden – sie ist nicht REAL.

    Merke Dir

    Verlustangst, die uns quält, entspricht (meistens*) nicht der Realität.


    *falls Du unter realer Verlustagst leidest, musst du etwas unternehmen, damit sie nicht mehr real ist

    Symptome von Verlustangst (leidest du unter Verlustangst?)

    Die Verlustangst um die es hier geht, ist nicht die Verlustangst, die unser Überleben sichert. Sondern die, die nicht real ist und unser Leben enorm belastet.

    Symptome sind also:

  • Innere Verlustängste: Die Gedanken kreisen ständig darum, dass man    
       eine bestimme Personen, Zuneigung von jemandem, den Job usw.
       verlieren könnte
  • Die Gewissheit und innerliche Überzeugung, dass man jemanden
       oder etwas verlieren wird.
  • Eifersucht - du vergleichst dich ständig mit anderen
  • ständige Unsicherheit
  • man macht dem Partner ständig Vorwürfe
  • Bindungsangst
  • die Vermeidung von Bindung (je stärker die Bindung, umso grösser
       die Verlustangst)
  • Was sind die Folgen für den Partner:

    1. 1
      er muss sich ständig rechtfertigen, zu etwas, dass er gar nicht gemacht hat
    2. 2
      sich ständig rechtfertigen müssen, ist sehr anstrengend
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    Dadurch kann sich der Partner eingeengt fühlen. Und das führt dazu, dass er sich distanziert, weil er Freiraum braucht. Wie in einem Teufelskreis führt das dazu, dass die Verlustangst grösser wird.

    Diese Distanzierung des Partners, weil ihm die Abhängigkeit des anderen zu viel wird, ist dann wie eine Bestätigung: «Siehst du… ich wusste doch, dass du mich eines Tages verlässt.»

    Wenn du nicht lernst damit umzugehen und dich selber zu reflektieren, wird sich dieses Spiel immer wiederholen.

    Deshalb lies weiter, wie du den Teufelskreis von vornherein verhinderst oder durchbrichst…

    Ursachen von Verlustangst

    Es gibt 2 Hauptpunkte, die der Auslöser von Verlustangst sein können:

    1. Fehlendes Selbstwertgefühl und fehlendes Selbstbewusstsein

    Ganz klar. Wenn du nicht von dir selbst überzeugt bist, und wenn du nicht an deinen eigenen Wert glaubst - ihn innerlich fühlst - dann wirst du immer wieder mit Selbstzweifel zu kämpfen haben.

    Diese Selbstzweifel sind der Auslöser, dass man sich ständig mit anderen vergleicht. (Wo stehst du? Mach den Test)

    Wie selbstbewusst bist du?

    Finde es jetzt heraus, mit diesem kleinen Test.

    Und der Vergleich wiederum führt zu einem Mangelgefühl und schliesslich zu Verlustangst.

    Was dagegen tun?

    • gewinne Sicherheit für dich selbst, indem du dir selbst bewusst wirst!
      Du lernst dich selbst zu schätzen und kennst deinen Wert, deine Stärken und Mehrwert, der dich ausmacht... Praktische Alltags-Tipps findest du hier
    • lerne mit diesen Gefühlen konstruktiv umzugehen, sonst wirst du von den Gefühlen verschlungen und landest in einer negativen Spirale. (siehe Was kannst du gegen Verlustangst tun)

    2. Folgen eines Traumas aus der Kindheit

    Trauma ist nicht immer etwas extrem Dramatisches gemeint. Die Definition von einem traumatischen Erlebnis ist einfach nur: «eine emotionale Überforderung».

    Aus erwachsener Sicht können dies Erlebnisse sein, wie z.B:

  • wenn man als Kind in der Stadt seine Eltern verliert. Bevor man sie
        wiederentdeckt, bekommt man eine gewaltige Angst, sie womöglich
        nicht mehr zu finden. Das ist der innere Instinkt der Verlustangst, die
        unser Überleben sichert.
  • sich die Eltern trennen – Verlust eines Elternteils
  • Todesfälle – Verlust eines geliebten Menschen
  • Das ist eine Verlusterfahrung aus der Kindheit, die dazu führt, dass auch als Erwachsene dieses vergangene Gefühl immer wieder getriggert werden kann. Denn diese Erfahrung ist und bleibt im Körper gespeichert…

    Das nennt man auch: eine körperliche Weisheit

    Merke Dir

    Das heisst, Verlustangst muss nichts mit dem echten Risiko, einen Menschen zu verlieren zu tun haben. Sie ist oft einfach nur eine irrationale Angst.

    Was dagegen tun?

    1. 1
      wenn du Verlustangst spürst, dann frage dich, ob womöglich ein Erlebnis, also ein Trauma aus der Vergangenheit der Auslöser sein könnte
    2. 2
      werde dir bewusst, dass diese Verlustangst eine emotionale Anhängigkeit darstellt, die nicht real ist.

    Formen von Verlustangst

    Verlustangst kann grundsätzlich in jedem Lebensbereich auftauchen. Und sie kann immer und immer wieder kommen…

    Der Trick ist, dass man weiss wie man mit dieser Verlustangst umgehen und wie man sie überwinden kann. (siehe dazu Punkt Verlustangst überwinden)

    1. Du spürst eine Abhängigkeit?

    EXTRA - TIPP

    In Beziehung muss man sich bewusst werden, dass es sich nur um eine emotionale Abhängigkeit handelt…

    Egal auf welcher Seite man steht (also der der die Verlustangst hat, oder der, der mit dem Partner umgehen muss, der unter Verlustangst leidet) ist diese emotionale Abhängigkeit schlimm

    Warum?

    Weil die Partner in dieser Beziehung dann nicht ebenbürtig sind. In einer starken und gesunden Beziehung, fühlen sich die Partner gleichstark und gleich wertvoll.

    Um eine emotionale Abhängigkeit loszuwerden, muss man seinen Selbstwert und seine Selbstbestimmtheit erhöhen. (Dabei kann ich dir helfen in meinem kostenlosen Kurs oder in meiner Schritt-für-Schritt Anleitung.)

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    2. Du hast Angst davor, von Menschen verlassen zu werden und alleine dazustehen?

    Oft taucht diese Form von Verlustangst auf, wenn man früher einen Todesfall miterlebt hat und einen Menschen verloren hat.

    Aber auch wenn man keinen Menschen verloren hat, taucht diese Form gerne auf, weil sie mit unsere ursprünglichen Lebensinstinkt zusammenhängt. Den ursprüngliche Instinkt, dass man alleine einfach nicht überlebensfähig war.

    Das führt heute dazu, dass man lieber alles macht, um möglichst allen zu gefallen, anstatt das, wofür man wirklich einsteht.

    EXTRA - TIPP

    Um diese Form loszuwerden wirst du dir am besten über deine eigene Überlebensfähigkeit und über deine Eigenverantwortung bewusst.


    Lerne für dich selbst einzustehen.

    Frage dich mal, ob für dich folgender Satz zutrifft:

    «Lieber für das Verlassen, was ich bin, als für das geliebt, was ich nicht bin.»

    3. Die Verlustangst taucht aus der unterbewussten Ebene auf?

    Du spürst plötzlich eine Angst, aber weißt nicht so recht von wo sie kommt oder wieso du sie hast?

    Dann hast du grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

    A: Du identifizierst dich mit dieser Angst und lässt dich von ihr überrollen

    oder

    B: Du wirst dein eigener Beobachter und nimmst die Angst einfach mal wahr und beobachtest sie.

    Ich empfehle dir Möglichkeit B.

    • Dann kannst du dich fragen: «Von wo, oder von welcher Zeit kommt dieses Angstgefühl? Entspricht es der Realität? Oder stammt es womöglich aus einer vergangenen Situation?»
    • Verurteile und bewerte das Angstgefühl nicht, nimm es einfach nur wahr.

    Wie kannst du Verlustangst überwinden?

    Verlustangst ist ein Gefühl. Und mit Gefühlen haben wir nicht gelernt vernünftig umzugehen. Nicht in der Schule, und häufig auch nicht zu Hause.

    Richtiger Umgang mit Gefühlen

    Dabei sind Gefühle eine extrem starke Kraft in uns, die einen Grossteil unserer Entscheidungen beeinflussen.

    Also solltest du dir mal folgende Fragen stellen:

    1. 1
      Wie denkst du über Gefühle?
    2. 2
      Wie gehst du mit Gefühlen um?
    3. 3
      Was sind das überhaupt, Gefühle?

    Über Letzteres ist sich die Wissenschaft nicht ganz einig. Also, auch die wissen nicht so genau, was Gefühle überhaupt sind. Das heisst, jeder muss das für sich selbst entscheiden.

    Alles Folgende ist was ich zum Thema Gefühle denke:

    Deine Gedanken beeinflussen deine Gefühle und deine Gefühle beeinflussen was du tust.

    Alles was wir denken, wird also zu unseren Gefühlen. Es ist also klar, dass ich mich besser fühle, wenn ich häufig positiv denke.

    1. Wo kommen Gefühle her

    Schon als kleines Kind hörten wir Sätze wie: «Wer bist du denn schon? Zeig erstmal was du kannst! Werde erst mal jemand!»

    Dann ist klar, dass sich das kleine Kind Dinge denkt wie: «Ich bin ja noch niemand. Ich bin ja noch nichts.» Aus diesen Gedanken entstehen auch schon Gefühle. Logischerweise eher negative, also eher Trauer.

    Das Kind lernt: «Ich darf das nicht. Ich muss mich anstrengen. Ich darf nicht sein.»

    Ich darf nicht. Ich darf nicht. Ich darf nicht…

    Merke Dir

    Auch daraus entstehen eher Gefühle wie Angst und Trauer.

    Das Kind geht zu den Eltern und sagt, wie viel Angst es hat oder wie traurig es sich fühlt. Dann bekommt es Antworten wie:
    «Du musst doch keine Angst haben. Du musst doch nicht traurig sein» (Die Eltern haben auch nicht gelernt mit Gefühlen konstruktiv umzugehen)

    Also hat das Kind gelernt, das negative Gefühle nicht gut und nicht willkommen sind. Und, dass auch die Eltern nicht helfen können.

    Deshalb verstecken sie ihre Gefühle.

    So kommt es, dass viele Menschen heute von ihren Gefühlen davonlaufen. Manche unterdrücken sie einfach und lenken sich.

    EXTRA - TIPP

    Aber alles ist nicht ein so guter Umgang, wie wenn du dich bewusst mit ihnen beschäftigen würdest.

     

    2. Was sind Gefühle

    Gefühle sind Energien die von uns erschaffen wurden. Also von unserem Denken. Die Gefühle wurden von uns gemacht und wollen von uns wahrgenommen und angenommen werden.

    Gefühle sind auch eine Art körperliche Weisheit. Die steckt tief in uns drin. Deshalb kann uns der Körper häufig helfen, mithilfe von Körperübungen belastende Gefühle aufzulösen und zu verarbeiten.

    Merke Dir

    Gefühle wollen uns immer etwas mitteilen. Und meistens haben sie eine positive Absicht. Gefühle haben also eine positive Grundhaltung.

    Bei positiven Gefühlen ist das viel einfacher zu verstehen. Bei negativen scheint das etwas schwieriger:

    • Ein negatives Gefühl könnte beispielsweise bedeuten, dass gerade eine unserer Grenzen verletzt worden ist.
    • Ein Unwohlsein oder eine Anspannung können ein Signal dafür sein, dass jemand über deine Grenzen getreten ist
    • Wenn du deine Gefühle unterdrückst, bist du nicht mehr authentisch. Also nicht mehr glaubwürdig. Nicht mehr Original Du selbst. Und du bist nicht ehrlich zu dir selbst.

    Gefühle wissen oft schon vorher, was die richtige Entscheidung ist. Noch bevor wir das logisch nachvollziehen können.

    3. Wie geht man mit Gefühlen richtig um?

    Punkt eins: Verurteilen deine Gefühle nicht. Nimm sie einfach an. Akzeptiere sie und lasse sie zu.
    Wenn du Gefühle unterdrückst, dann werden sie nur immer stärker. So als würdest du ein Warnsignal ignorieren, dass immer stärker wird.

    EXTRA - TIPP

    Wenn du also ein negatives Gefühl spürst, sollte deine Reaktion viel eher diese sein:» Oh. Hi…was möchtest du mir mitteilen?»

    Trete mit ihm in Kontakt. Achte auf das Gefühl und versuche herauszufinden, welche positive Absicht in der Mitteilung dieses Gefühl’s steckt.

  • wurde eine Grenze von dir verletzt?
  • hast du dich belogen gefühlt?
  • hast du dich nicht genug wertgeschätzt gefühlt?
  • hast du dich geschämt, weil du deine Werte verletzt hast?
  • Gefühle wissen oft schon vorher, was die richtige Entscheidung ist. Noch bevor wir das logisch nachvollziehen können.

    michselbstsein 2

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    Richtiger Umgang mit Verlustangst

    Du weißt jetzt, dass Verlustangst ein Gefühl ist. Das heisst, es will dir etwas mitteilen.

    1. Versuche deine Verlustangst anzuerkennen.

    Akzeptiere, dass du Verlustangst hast. Du kannst nichts loswerden, was du gar nicht erst akzeptierst.

    Wenn du deine Verlustangst unterdrückst, wird sie bloss immer stärker werden und dich irgendwann überrollen.

    2. Frage dich wie du respektvoll und wertschätzend mit diesem Gefühl «Verlustangst» umgehen kannst.

    Nimm das Gefühl an und sage dir: «Gut… das Gefühl darf jetzt erstmal einfach da sein.»

    Verurteile das Gefühl nicht. Vergiss nicht, meistens hat es eine positive Absicht.

    3. Trete mit dem Gefühl in Kontakt

    Trete mit dem Teil von dir in Kontakt, der für das Gefühl verantwortlich ist

    Frage dich:

    verlustangst überwinden

    Wenn du nicht darauf hörst und nicht lernst, was dir das Gefühl sagen will, dann wird dieses immer und immer wieder verletzt werden.

    Das Gefühl wird immer und immer wieder auftauchen, bis du es gelernt hast.

    4. Versuche die Mitteilung deines Gefühls zu verstehen

    Wenn du das übst, wirst du dich selbst immer besser kennen lernen und Nachrichten deiner Gefühle immer schneller verstehen.

    Deine Selbstreflexion wird immer besser und authentischer.

    Um eine Nachricht zu entschlüsseln und deine Gefühle zu verstehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    • Meditation
      Du hörst in dich hinein. Du hörst dir selbst mal zu.
    • Körperübung
      Gefühle sind im Körper gespeichert. Wenn du die richtige Stelle findest, kann sich das Gefühl auflösen.
    • Aufschreiben
      Nimm einen Zettel und schreib einfach drauflos. Ganz egal was.

    EXTRA - TIPP

    Bei all den Übungen geht es darum VOLL INS GEFÜHL REINZUGEHEN.

    So kannst du manchmal ganz unbewusstes auf Papier bringen, was dich gerade beschäftigt…

    Und du gibt’s deinem Unterbewusstsein die Möglichkeit, dir die Antwort direkt zu liefern.

    Aber Achtung vor der Analyse!!!

    Einfach nur zu analysieren, woher das aktuelle Gefühl kommt, dann aber nicht auf die Mitteilung zu hören, was das Gefühl dir sagen will, hilft dir nicht weiter.

    Das ist oft ein grosser Fehler, denn man macht, wenn man das erste Mal versucht seine Gefühle zu verstehen.

    Merke Dir

    Das alleinige Analysieren kann dich nämlich wieder vor der Konfrontation mit dem Gefühl ablenken.

    EXTRA - TIPP

    Trau dich richtig ins Gefühl rein zu gehen. Geh VOLL rein.

    Zu guter Letzt, solltest du dich darin üben, die Signale deiner Gefühle zu verstehen und umzusetzen.

    Warum und wie Verlustangst eine Beziehung belastet 

    Verlustangst kann sehr belastend sein, vor allem in einer Beziehung…

    Und zwar nicht nur für denjenigen der unter Verlustangst leidet, sondern auch für denjenigen, der mit dem Partner umgehen muss, der Verlustangst hat…

    Denn dieser zeigt seinem, unter Verlustangst leidendem, Partner immer wieder, wie sehr er ihn liebt. Aber leider, kann sich der Partner mit Verlustangst einfach nicht entspannen in der Beziehung.

    Eifersucht und ein Abhängigkeitsgefühl sind grosse Themen, vor allem dann, wenn man den Partner nicht freilassen kann…

    Das sind alles sehr belastende Gefühle, für den Menschen selbst, wie für die Beziehung.

    Eine starke Verlustangst kann sogar dazu führen, dass die Beziehung oder die Situation, an die man sich klammert, am Ende tatsächlich auseinanderbricht.

    Verlustangst ist ein Gefühl, dass bei uns Menschen immer wieder auftaucht.

    Doch leider wissen wir nicht, wie man damit umgeht.
    Das ist natürlich kein Wunder. Denn nicht in der Schule, nicht zu Hause und auch nicht in der Ausbildung lernen wir, wie man mit Gefühlen umgeht.

    EXTRA - TIPP

    Verstehst du aber woher Verlustangst kommt, und was sie dir sagen will, dann kannst du aus dem Problem «Verlustangst», eine Chance ziehen.


    Wie das geht erkläre ich weiter unten.

    Das heisst du kannst die Qualität deiner Beziehung oder deines Berufs (oder anderes… je nachdem, wo du die Verlustangst hast), massiv steigern.

    BONUS: Verlustangst in Beziehungen überwinden

    Was ist deine Idealvorstellung von Nähe und Distanz? Jeder Mensch ist unterschiedlich, und jeder Mensch hat ein anderes Bedürfnis.

    Wie viel Nähe brauchst du, damit es dir gut geht? Wie viel Nähe ist dir zu viel?
    Wie viel Distanz brauchst du von deinem Partner?

    Wie viel Zeit mit deinem Partner, ist genug Zeit?

    Überlege dir das ganz genau, damit du herausfindest, was für dich stimmt.

    Auch dein Partner oder deine Partnerin muss sich über seine Idealvorstellung von Nähe + Distanz bewusst werden.

    Wie viel Nähe und ab wann ist Nähe wertvoll?

    Das ist ein Thema, dass immer wieder in deiner Beziehung abgecheckt werden sollte, denn auch in einer Beziehung, kann sich das Bedürfnis nach Nähe und Distanz verändern. 

    Angst vor dem Alleinsein

    Die Angst vor Einsamkeit bringt oft Verlustangst hervor. Wenn man aber weiss was man mit seinem Leben anfangen will und Ziele hat, dann wird sich diese Angst von alleine auflösen.

    Wenn du Mühe damit hast überhaupt erst Ziele zu finden oder deine Ziele durchzuziehen, dann lege ich dir meine Schritt-für-Schritt Anleitung ans Herz. Dort wird ein ganzes Kapitel genau diesem Thema gewidmet.

    Deine Verlustangst ist zu gross?

    Ist deine Verlustangst zu gross? Du traust dir nicht zu, sie alleine aufzulösen? Dann brauchst du vielleicht professionelle Unterstützung.

    Schau mal hier vorbei. Dort bekommst du eine persönliche Beratung. Zu Hause bleiben kannst du trotzdem: Psychologische Online Beratung

    Du hast das Gefühl, dass auch eine Online Beratung noch zu wenig ist? Dann schau und höre dich um, wo du in deiner Nähe eine persönliche und professionelle Unterstützung bekommst.

    Crashkurs

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    Fazit

    Und was waren jetzt nochmal die 4 Schritte um Verlustangst zu überwinden?

    Das sind genau diese 4:

    1. 1
      Deine Verlustangst anerkennen
    2. 2
      Respektvoll mit dem Gefühl umgehen
    3. 3
      Mit dem Gefühl in Kontakt treten
    4. 4
      Mitteilung des Gefühls verstehen
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    Very bad!BadHmmmOkeGood!
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